FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 52,80 € | 1.003,15 € |
| 3 | 105,59 € | 950,36 € |
Das Schrägkugellager 7234 -B-MP-UA von FAG nimmt mit 170 mm Bohrung und 40-Grad-Druckwinkel hohe einseitige Axiallasten sowie Radialkräfte auf.
Das Schrägkugellager 7234 -B-MP-UA ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Hauptabmessungen 170 mm Innen-, 310 mm Außendurchmesser und 52 mm Breite. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen mit einem Druckwinkel von 40 Grad eignet sich diese Bauform gezielt für kombinierte Belastungen, bei denen neben radialen Kräften ausgeprägte Axialkräfte in einer Richtung wirken. Als offene Ausführung ohne Dichtelemente ist das Wälzlager für externe Schmierkonzepte in einem Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad ausgelegt.
Das Schrägkugellager 7234 -B-MP-UA eignet sich für Lagerungsfälle, bei denen neben Radialkräften hohe einseitige Axiallasten aufgenommen werden müssen. Da ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau im Verbund mit einem Gegenlager oder als Lagerpaar. Der Messingkäfig führt die Kugeln auch bei dynamischen Belastungen zuverlässig im Teilkreis.
Das Nachsetzzeichen UA kennzeichnet eine Universalausführung für den satzweisen Einbau. Beim paarweisen Einbau zweier Lager dieser Spezifikation in O- oder X-Anordnung stellt sich eine herstellerseitig definierte, geringe Axialluft ein. Diese Abstimmung erleichtert die Montage, da ein manuelles Einmessen entfällt. Bei der Konstruktion sind die Fertigungstoleranzen nach Klasse P0 beziehungsweise ABEC 1 sowie die externe Schmierstoffversorgung des offenen Lagers ohne Flansch oder Nut zu berücksichtigen.
Dieses einreihige Wälzlager besitzt eine Bohrung von 170 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm und eine Baubreite von 52 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Durch diese Normmaße lässt sich das Lager passgenau in entsprechend dimensionierte Gehäuse- und Wellensitze einfügen.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugel und der Radialebene. Bei einer Ausführung mit 40 Grad, am Kurzzeichen B erkennbar, kann das Schrägkugellager hohe Axialkräfte in einer Richtung aufnehmen. Zur Aufnahme entgegengesetzter Axialkräfte ist ein entsprechend gegengehaltenes Lager erforderlich.
Der massive Messingkäfig (Kennzeichnung MP) führt die Kugeln im Wälzraum und verhindert den direkten Kontakt zwischen den Wälzkörpern. Messing zeichnet sich durch gute Notlaufeigenschaften, Beständigkeit gegen Schmierstoffzusätze und Formstabilität bei Vibrationen aus. Dieser Werkstoff eignet sich für Anwendungen mit erhöhten Dauertemperaturen oder anspruchsvollen Betriebsverhältnissen.
Die Kennzeichnung UA steht für eine Universalausführung, die für die paarweise Montage ausgelegt ist. Bei der Zusammenstellung zweier Lager in O- oder X-Anordnung stellt sich herstellerseitig eine geringe Axialluft ein. Dies ermöglicht eine definierte Lageranstellung ohne aufwendiges individuelles Einmessen während der Montage.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +200 Grad ausgelegt. Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Berührungsdichtungen handelt, hängt die thermische Belastbarkeit in der Praxis primär vom gewählten Schmierstoff sowie der externen Abdichtung des Gehäuses ab.
Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN beziehungsweise ABEC 1). Diese Toleranzklasse deckt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und sichert die Einhaltung genormter Maß- und Laufgenauigkeiten. Passende Lagersitze auf Welle und Gehäuse lassen sich damit praxisgerecht realisieren.
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