SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 45,22 € | 859,31 € |
| 3 | 90,46 € | 814,07 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3319 A von SKF (95x200x77,8 mm) nimmt hohe Radial- sowie beidseitige Axialkräfte bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen auf.
Das Schrägkugellager 3319 A ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in SKF Explorer Ausführung. Durch die zweireihige Anordnung entspricht die Bauform funktionell zwei einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung, benötigt jedoch weniger axialen Bauraum. Das Lager verfügt über eine Bohrung von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Breite von 77,8 mm. Bei normaler Radiallagerluft führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 °C bis +150 °C.
Konstrukteure wählen diesen Lagertyp vor allem für Baugruppen, in denen gleichzeitig hohe Radialkräfte und wechselnde Axialkräfte in beiden Richtungen wirken. Durch den Druckwinkel von 30 Grad überträgt das Schrägkugellager 3319 A axiale Lasten schräg zur Radialebene. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit kombinierten Radial- und Axiallasten sowie präzisen Führungsaufgaben. Die zylindrische Außenring-Ausführung ohne Flansch oder Nut ermöglicht dabei den sauberen Einbau in glatte Gehäusebohrungen.
Bei dieser SKF Ausführung kombiniert die Fertigung eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit einer gesteigerten Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Gegenüber der Normaltoleranz verringert dies den Rundlauffehler im laufenden Betrieb. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, ist für den Betrieb eine externe Abdichtung des Gehäuses sowie eine passende Schmierstoffversorgung mit Öl oder Schmierfett vorzusehen.
Mit einem Innendurchmesser von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Baubreite von 77,8 mm ist das Lager dimensioniert. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Umfangsnut, was eine direkte Montage in entsprechende Gehäusebohrungen ermöglicht.
Der Druckwinkel von 30 Grad bestimmt die Wirklinie, unter der die Wälzkörper Kräfte zwischen Innen- und Außenring übertragen. Diese Geometrie ermöglicht es dem Schrägkugellager, neben radialen Belastungen auch beidseitige Axiallasten aufzunehmen und die Lagerung gegen Verkippungen abzustützen.
Weil dieses Wälzlager ab Werk über keine integrierten Dichtungen verfügt, erfolgt die Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion. Diese offene Bauweise gestattet es, Schmierstoffart und Schmierintervalle flexibel auf die jeweilige Betriebsumgebung abzustimmen.
Bei dieser Kombination sind die Hauptabmessungen nach Toleranzklasse P6 gefertigt, während die Rundlaufgenauigkeit der feineren Klasse P5 entspricht. Dies trägt zu einem vibrationsarmen Lauf und einer genauen Wellenführung bei höheren Anforderungen an die Rotationspräzision bei.
Der zulässige Temperaturbereich für das Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig liegt zwischen -20 °C und +150 °C. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen spezifiziert ist.
Im Unterschied zu einem einzelnen einreihigen Lager, das Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen kann, überträgt die zweireihige Bauform axiale Lasten aus beiden Richtungen. Zudem beansprucht die integrierte zweireihige Einheit weniger axialen Bauraum als eine gepaarte Lagereinheit aus Einzellagern.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership