FAG
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Das Schrägkugellager 7319 -B-XL-JP von FAG nimmt mit 40 Grad Druckwinkel kombinierte Lasten auf. Maße: 95 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser, 45 mm Breite.
Das Schrägkugellager 7319 -B-XL-JP ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit normaler Radiallagerluft und Stahlblechkäfig. Die Konstruktion weist einen Druckwinkel von 40 Grad auf, wodurch das Lager radiale Kräfte und hohe einseitige Axialkräfte aufnimmt. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtung läuft es in öl- oder fettgeschmierten Umgebungen. Das Bauteil erfüllt die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ab.
Das Schrägkugellager 7319 -B-XL-JP eignet sich für Lagerungsstellen, an denen gleichzeitig radiale Lasten und hohe einseitig wirkende Axialkräfte auftreten. Konstruktionen mit kombinierten Beanspruchungen erfordern eine gezielte Führung der Welle bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit. Durch die offene Bauform und den Stahlblechkäfig lässt sich das Lager in Gehäuse mit externer Abdichtung und Schmierstoffversorgung integrieren.
Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht diesem Schrägkugellager eine ausgeprägte axiale Tragfähigkeit in einer Richtung. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass ein einzelnes einreihiges Lager axiale Lasten nur einseitig aufnimmt. Für wechselnde Axialkräfte ist daher ein gegengestelltes zweites Lager erforderlich. Da keine integrierten Dichtscheiben verbaut sind, verlangt das offene Lager ein sauberes Schmierstoffumfeld sowie externe Abdichtungen.
Dieses einreihige Schrägkugellager besitzt einen Druckwinkel von 40 Grad und eignet sich zur Aufnahme kombinierter Belastungen mit hohen einseitigen Axialkräften. Es besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6, besitzt einen Stahlblechkäfig und arbeitet mit normaler Radiallagerluft. Durch die offene Ausführung eignet es sich für zentrale Schmierkreisläufe.
Das Lager weist eine zylindrische Bohrung von 95 mm auf. Der Außendurchmesser beträgt 200 mm und die Gesamtbreite misst 45 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den Einbau in Standardgehäusebohrungen erleichtert.
Der Druckwinkel bestimmt die Richtung der Kraftübertragung zwischen Innenring, Kugeln und Außenring schräg zur Radialebene. Ein Druckwinkel von 40 Grad bietet im Vergleich zu kleineren Druckwinkeln eine höhere axiale Belastbarkeit. Das Lager stützt axiale Kräfte in einer Richtung ab, benötigt jedoch bei wechselnden Axialkräften ein entsprechend gegengestelltes Gegenlager.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Innerhalb dieses Fensters behalten die Komponenten aus Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auslegung der Schmierung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmierfett oder Schmieröl ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen spezifiziert ist.
Da das Lager offen gefertigt wird und keine integrierten Dichtscheiben besitzt, ist vor der Inbetriebnahme eine geeignete Schmierstoffversorgung vorzusehen. Je nach Konstruktion erfolgt die Versorgung über eine Ölumlaufschmierung oder eine Fettfüllung im Gehäuse. Externe Dichtelemente schützen die Laufbahnen vor Schmutz und verhindern das Austreten des Schmierstoffs.
Das Bauteil entspricht der Standardtoleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Diese Ausführung bietet eine definierte Maß- und Rundlaufgenauigkeit für reguläre industrielle Anwendungen. Die Fertigungstoleranzen tragen dazu bei, dass das Lager normgerecht auf genormten Wellen und in entsprechenden Gehäusebohrungen montiert werden kann.
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