3212  A Schrägkugellager von SKF
3212  A Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 3212 A

Technische Daten
 
Innendurchmesser
60 mm
Außendurchmesser
110 mm
Breite
36,5 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit P6, Laufgenauigkeit P5
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
30 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Version
Explorer
Gewicht
1,279 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Schrägkugellager SKF 3212 A
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Schrägkugellager SKF 3212 A

Das zweireihige Schrägkugellager 3212 A von SKF nimmt mit 60 mm Bohrung und 30 Grad Druckwinkel kombinierte Belastungen auf.

Das Schrägkugellager 3212 A von SKF ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 60x110x36,5 mm. Durch zwei Kugelreihen und einen Druckwinkel von 30 Grad nimmt diese Bauform gleichzeitig hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung als Explorer-Lager verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Konstrukteure finden hier eine einbaufertige Lagerlösung für anspruchsvolle Wellenlagerungen.

Wofür eignet sich das zweireihige Schrägkugellager 3212 A?

Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen kombinierte Belastungen auf engem axialem Bauraum wirken. Zweireihige Schrägkugellager ersetzen oft zwei separate Einzellager und nehmen Kippmomente steif auf. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Maschinen und industriellen Antriebswellen, bei denen Wellen unter wechselnden Axial- und Radialkräften präzise geführt werden müssen. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, lässt es sich gezielt in geschmierte Gehäuse integrieren und über den Gehäuseschmierstoff mit Öl oder Fett versorgen.

Welche Rolle spielen Druckwinkel und P6/P5-Toleranzen beim 3212 A?

Mit einem Druckwinkel von 30 Grad bietet das Schrägkugellager 3212 A eine hohe axiale Tragfähigkeit in beiden Lastrichtungen. Die Fertigung mit Maßgenauigkeit nach Klasse P6 und erhöhter Laufgenauigkeit nach Klasse P5 reduziert Rundlauffehler im Betrieb, was Vibrationen mindert und die Laufruhe unterstützt. Da das Lager normale Radiallagerluft aufweist, eignet es sich für reguläre Einbaupassungen und Standardbetriebstemperaturen. Planen Sie bei der Konstruktion eine geeignete externe Abdichtung ein, um Schmutzeintrag in das offene Wälzlager zu verhindern.

Welche Hauptabmessungen besitzt das Schrägkugellager 3212 A?

Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Gesamtbreite von 36,5 mm entspricht das Wälzlager genormten Standardmaßen. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Umfangsnut ausgeführt. Diese Maße erlauben den direkten Einbau auf passenden Wellen und in Gehäusebohrungen im Maschinenbau.

Was bedeutet der Druckwinkel von 30 Grad bei diesem Wälzlager?

Der Druckwinkel von 30 Grad bestimmt die Wirkungslinie der Lastübertragung schräg zur radialen Ebene. Dadurch überträgt das Schrägkugellager Axialkräfte wirkungsvoll in beiden Richtungen und kombiniert diese mit radialer Tragfähigkeit. Durch die O-förmige Anordnung der Kugelreihen entsteht zudem eine steife Abstützung gegen auftretende Kippmomente.

Was zeichnet die Toleranzklassen P6 und P5 beim Schrägkugellager 3212 A aus?

Bei dieser Ausführung entspricht die Maßgenauigkeit der Klasse P6 und die Laufgenauigkeit der engeren Klasse P5. Maßgenauigkeit betrifft Bohrungs- und Außendurchmesser sowie Breitenabweichungen. Laufgenauigkeit beschreibt den Rundlauf der Ringe im Betrieb. Diese Kombination verringert Schwingungen in rotierenden Wellensystemen bei gleichzeitiger Passgenauigkeit im Lagersitz.

Wie muss das offene Schrägkugellager 3212 A geschmiert und geschützt werden?

Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben erfordert dieses offene Lager eine externe Versorgung über das Gehäuse mit Schmierfett oder Schmieröl. Um die Laufbahnen vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen, sind bauseitige Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen vorzusehen. Dies trägt zum Schutz des Lagers im laufenden Betrieb bei.

In welchem Temperaturbereich kann das Lager eingesetzt werden?

Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre mechanische Stabilität. Der bauseits gewählte Schmierstoff sollte auf die Betriebstemperatur abgestimmt sein, um Mangelschmierung oder vorzeitige Schmierstoffalterung im laufenden Betrieb zu vermeiden.

Welche Bedeutung hat die normale Radiallagerluft bei diesem zweireihigen Lager?

Normale Radiallagerluft bietet das Standardspiel für übliche Passungsverhältnisse von Welle und Gehäuse, wenn keine ungewöhnlichen Temperaturunterschiede zwischen den Ringen auftreten. Das radiale Lagerspiel wandelt sich nach dem fachgerechten Einbau in das erforderliche Betriebsspiel um und unterstützt so einen vibrationsarmen Lauf der Lagerung.

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