SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,45 € | 122,55 € |
| 20 | 12,89 € | 116,11 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3213 A von SKF nimmt mit den Maßen 65x120x38,1 mm hohe radiale sowie beidseitig axiale Belastungen auf.
Dieses Schrägkugellager 3213 A ist als zweireihiges Wälzlager konstruiert und entspricht funktional zwei einreihigen Schrägkugellagern in kompakter O-Anordnung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt das Lager über einen Druckwinkel von 30 Grad. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über das umgebende System. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Lagerbauart ist dafür ausgelegt, kombinierte Kräfte aus radialer und beidseitig axialer Richtung auf engem Bauraum abzustützen. Durch den Druckwinkel von 30 Grad nimmt die zweireihige Ausführung auch auftretende Kippmomente auf. Überall dort, wo kompakte Wellenlagerungen mit normaler Radiallagerluft und beidseitiger Führung gefordert sind, überträgt diese Konstruktion die Kräfte direkt in das Gehäuse.
Der Druckwinkel von 30 Grad überträgt Axialkräfte wirkungsvoll zwischen den Laufbahnen von Innen- und Außenring. Gegenüber zwei separaten einreihigen Lagern spart die zweireihige Bauweise axialen Bauraum ein, ohne die Eignung für wechselnde Axialschübe zu mindern. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, erfolgt die Wahl des Schmiermittels passend zu den Betriebsbedingungen. Eine externe Abdichtung des Lagergehäuses schützt die Laufbahnen vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 38,1 mm entspricht das Lager standardisierten Dimensionen. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut zylindrisch ausgeführt und schließt bündig in entsprechenden Gehäusebohrungen ab.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und Laufbahnen relativ zur Radialebene. Ein Winkel von 30 Grad sorgt dafür, dass das Lager neben reinen Radialkräften auch beträchtliche Axialkräfte in beiden Richtungen aufnehmen und gezielt in das Gehäuse ableiten kann.
Da das Lager ohne berührende Dichtungen gefertigt ist, muss die Schmierstoffversorgung über das Gehäuse erfolgen. Je nach Drehzahl und Einsatzbedingung kommt eine Fett- oder Ölschmierung zum Einsatz. Eine geeignete externe Gehäuseabdichtung ist erforderlich, um den Schmierstoff im Lagerraum zu halten und Verunreinigungen fernzuhalten.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Diese Spanne deckt Kaltstarts und thermische Belastungen im laufenden Betrieb ab. Für die tatsächliche Grenze im System ist neben dem Wälzlagerstahl stets auch die Temperaturbeständigkeit des genutzten Schmierstoffs ausschlaggebend.
Ausgeführt mit normaler Radiallagerluft ist das Lager für Standardanwendungen mit üblichen Passungen dimensioniert. Die Fertigungsgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Damit erfüllt die Ausführung die genormten Vorgaben an Maß- und Rundlaufgenauigkeit für industrielle Einsatzzwecke.
Zur Führung der Kugelreihen ist ein Käfig aus Stahlblech verbaut. Dieses Material zeichnet sich durch geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus. Der Blechkäfig ist unempfindlich gegenüber gängigen mineralischen Schmierölen sowie Fetten und hält den zulässigen Betriebstemperaturen bis +150 Grad stand.
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