3208  A-2ZTN9/MT33 Schrägkugellager von SKF
3208  A-2ZTN9/MT33 Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 3208 A-2ZTN9/MT33

Technische Daten
 
Innendurchmesser
40 mm
Außendurchmesser
80 mm
Breite
30,2 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
beidseitige Abdeckung
Käfig
Polyamidkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
30 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +110 °C
Gewicht
0,587 kg
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Schrägkugellager SKF 3208 A-2ZTN9/MT33
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Schrägkugellager SKF 3208 A-2ZTN9/MT33

Das zweireihige Schrägkugellager 3208 A-2ZTN9/MT33 von SKF mit 40x80x30,2 mm nimmt kombinierte Radial- und beidseitige Axialbelastungen im Maschinenbau auf.

Das Schrägkugellager 3208 A-2ZTN9/MT33 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch seinen Druckwinkel von 30 Grad nimmt die Konstruktion gleichzeitig Radialkräfte sowie Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Nut. Mit der erhöhten Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3 eignet sich dieses Bauteil für anspruchsvolle Lagerungen, bei denen präzise Führung und kompakte Abmessungen gefragt sind.

Wofür eignet sich das zweireihige Schrägkugellager 3208 A-2ZTN9/MT33?

Dieses Wälzlager kommt dort zum Einsatz, wo Bauraum in axialer Richtung begrenzt ist und Kräfte aus wechselnden Richtungen wirken. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Wellenlagerungen mit beidseitiger Axialbeanspruchung. Das zweireihige Schrägkugellager 3208 A-2ZTN9/MT33 ersetzt oft zwei gegeneinander angestellte einreihige Lager. Dadurch verringert sich der Montageaufwand bei gleichzeitig stabiler Führung unter dynamischer Belastung.

Welche Funktion haben Polyamidkäfig und Abdeckscheiben?

Die Ausführung TN9 verfügt über einen Polyamidkäfig, der das Eigengewicht senkt und für einen geräuscharmen Lauf sorgt. Zugleich schützen die beidseitigen metallischen Abdeckscheiben (2Z) das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln. In Kombination mit dem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad eignet sich das Lager für standardisierte industrielle Betriebsbedingungen. Vor dem Einbau sind die Abmessungen von 40 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 30,2 mm Breite zu berücksichtigen.

Welche Maße hat das Schrägkugellager 3208 A-2ZTN9/MT33?

Die Abmessungen betragen 40 mm Innendurchmesser, 80 mm Außendurchmesser sowie 30,2 mm Breite. Das Lager besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut. Anhand dieser festen Hauptabmessungen lässt sich das Wälzlager passgenau in Gehäusen und auf Wellen montieren.

Was bedeutet die Kennzeichnung TN9 bei diesem SKF-Lager?

Das Nachsetzzeichen TN9 steht für einen Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch günstige Reibungswerte und dämpfende Laufeigenschaften aus. Zudem verringert der Polyamidkäfig das Gewicht des Wälzlagers im Vergleich zu massiven Ausführungen, was das Rotationsverhalten begünstigt.

Welchen Schutz bieten die 2Z-Abdeckscheiben?

Die beidseitigen Deckscheiben aus Blech schützen die Laufbahnen und Kugeln vor dem Eindringen von Staub und festen Fremdkörpern. Als berührungsfreie Abdeckungen erzeugen sie keine zusätzliche Reibungswärme, sodass die Drehzahleignung des Wälzlagers erhalten bleibt.

Wofür steht die Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3?

Diese Angabe definiert eine gegenüber der Normaltoleranz eingeengte Maß- und Laufgenauigkeit. Die Fertigung nach Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 vermindert Rundlauffehler und Maßabweichungen. Dies trägt zu einer exakten Führung der Welle bei höheren Drehzahlen bei.

Welcher Temperaturbereich ist für das Lager zulässig?

Für dieses Schrägkugellager ist ein Betriebstemperaturbereich von -30 bis +110 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Polyamidkäfig ihre mechanische Festigkeit. Bei Anwendungen außerhalb dieser Spanne sind angepasste Lagerwerkstoffe erforderlich.

Welche Belastungen nimmt der 30-Grad-Druckwinkel auf?

Der Druckwinkel von 30 Grad ermöglicht die Aufnahme von Radialkräften sowie Axialkräften in beiden Richtungen. Die geneigten Laufbahnen leiten kombinierte Beanspruchungen gezielt ab und ermöglichen eine kompakte, formstabile Lagerung auf der Welle.

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