SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,82 € | 34,59 € |
| 35 | 3,64 € | 32,77 € |
Das Rillenkugellager 6207 /VA201 von SKF (35x72x17 mm) ist für Temperaturen bis +250 °C durch manganphosphatierte Ringe, Stahlblechkäfig und spezielles Sonderfett ausgelegt.
Das Rillenkugellager 6207 /VA201 ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle thermische Umgebungen. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Breite von 17 mm entspricht es den klassischen Hauptabmessungen der Reihe 6207. Die Kombination aus manganphosphatierten Ringen, passenden Wälzkörpern und integriertem Sonderfett unterstützt den Schutz der Kontaktflächen vor vorzeitigem Verschleiß. Diese Spezialausführung von SKF bietet abgestimmte Laufeigenschaften für entsprechende thermische Betriebsbedingungen.
Diese Ausführung eignet sich vorrangig für Konstruktionen mit hoher thermischer Beanspruchung im Bereich von -40 bis +250 Grad. Typische Einsatzbereiche finden sich in thermisch beanspruchten Industrieanlagen und wärmeintensiven Prozessstufen. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben benötigt das Bauteil eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen. Der stabile Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig, während die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 die definierte Laufgenauigkeit auf der Welle vorgibt.
Bei Betriebstemperaturen von bis zu +250 Grad dehnen sich metallische Werkstoffe merklich aus. Das Rillenkugellager 6207 /VA201 verfügt daher über eine sehr stark erhöhte Radiallagerluft, die diesen Wärmeeintrag gezielt ausgleicht. Durch das vergrößerte Radialspiel bleibt der leichte Lauf der Wälzkörper auch dann erhalten, wenn sich Innen- und Außenring ungleichmäßig erwärmen. Dies trägt dazu bei, ein Klemmen des Wälzkörpersatzes zu vermeiden und die Betriebssicherheit der gesamten Lagerung zu unterstützen.
Die Kennzeichnung /VA201 von SKF steht für eine spezielle Hochtemperaturausführung. Das Lager besitzt manganphosphatierte Ringe und Wälzkörper, eine sehr stark erhöhte Radiallagerluft sowie ein temperaturfestes Sonderfett. Diese Komponenten sind für Betriebstemperaturen von -40 bis +250 Grad ausgelegt und wirken einem Festsetzen bei starker Erwärmung entgegen.
Das einreihige Lager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 17 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt. Diese Standardabmessungen erleichtern den Austausch in bestehenden Gehäusen mit passenden Lagersitzen.
Die Manganphosphatierung von Innenring, Außenring und Wälzkörpern verbessert den Verschleißschutz unter thermischer Last. Die Schicht begünstigt das Einlaufverhalten, bindet Schmierstoffe besser an der Oberfläche und verringert Reibverschleiß. Zudem verbessert das chemische Verfahren den Schutz vor Passungsrost während des Stillstands.
Ein offenes Lager besitzt keine schleifenden oder berührungslosen Dichtscheiben. Diese Bauform minimiert die innere Reibung und lässt sich bei extremen Temperaturen betreiben, bei denen herkömmliche Elastomerdichtungen versagen würden. Voraussetzung für den Einsatz ist ein geschützter Bauraum, der das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindert.
Die sehr stark erhöhte Radiallagerluft schafft im kalten Montagezustand spürbares Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Erst im laufenden Betrieb unter thermischer Ausdehnung stellt sich die angestrebte, normale Betriebsspielbreite ein. Planer und Instandhalter müssen diesen Ausdehnungseffekt bei der Festlegung der Passungen berücksichtigen.
Das Lager ist werkseitig mit einem temperaturbeständigen Sonderfett befüllt. Dieser Spezialschmierstoff ist exakt auf den erweiterten Einsatzbereich von -40 bis +250 Grad abgestimmt. Er behält seine Schmierfähigkeit auch bei hohen Temperaturen bei und unterstützt so die Funktion des Bauteils unter thermischer Last.
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