SKF
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Das Rillenkugellager 61938 MA von SKF ist ein offenes Rillenkugellager mit Messingkäfig und den Maßen 190 x 260 x 33 mm.
Das Rillenkugellager 61938 MA von SKF ist ein einreihiges Radialkugellager für Wellen mit 190 mm Durchmesser. Als Lager einer schmalen Baureihe verbindet es eine große Bohrung mit einem vergleichsweise geringen Außendurchmesser von 260 mm und einer schmalen Breite von 33 mm. Diese Geometrie eignet sich für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt das Bauteil radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf.
Das Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo große Hohlwellen oder Gehäusedurchführungen bei engem Einbauraum gelagert werden. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Industriegetrieben oder an Vorrichtungen mit definierten radialen Führungskräften. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Einbindung in ein geschlossenes Gehäuse mit externer Schmierstoffversorgung. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Nachsetzzeichen MA kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der am Außenring geführt wird. Diese Außenbordführung stabilisiert den Käfig bei höheren Drehzahlen. Das Lager weist eine normale Radiallagerluft sowie die Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) auf. Für den Betrieb ist eine abgestimmte Schmierung mit Öl oder Fett erforderlich, da offene Lager eine freie Schmiermittelzirkulation erlauben und keinen werkseitigen Schutz gegen Schmutzeintrag besitzen.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 190 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm und eine Breite von 33 mm. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe für schmale Wälzlager mit großem Innendurchmesser. Die zylindrische Mantelfläche des Außenrings ist ohne Nut oder Flansch ausgeführt.
Bei dieser Ausführung handelt es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben. Schmierstoffe können frei durch den Wälzkörperraum fließen. Um das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit zu verhindern, ist eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen.
Der Messingkäfig trennt die Wälzkörper und wird direkt an den Borden des Außenrings geführt (Kennzeichnung MA). Messing bietet günstige Gleiteigenschaften und hohe mechanische Festigkeit. Die Außenringführung dämpft Käfigbewegungen bei wechselnden Drehzahlen und unterstützt einen ruhigen Lauf.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität der Ringe und Wälzkörper aus 100Cr6 sowie der massive Messingkäfig decken diesen thermischen Rahmen ab. Das verwendete Schmiermittel muss auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel im unverbauten Zustand. Sie dient dazu, das betriebliche Lagerspiel nach dem Einpressen auf die Welle und in das Gehäuse im vorgesehenen Maß zu halten, sofern Standard-Passungen verwendet werden.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN und ABEC 1) steht für die genormte Standard-Präzision bei Maß- und Rundlauftoleranzen. Sie deckt die typischen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus ohne gesonderte Hochpräzisionsanforderungen vollständig ab.
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