SKF
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Kompaktes Rillenkugellager 61808 -2RS1 von SKF mit den Maßen 40x52x7 mm und beidseitig schleifender Dichtung für platzsparende Konstruktionen.
Das Rillenkugellager 61808 -2RS1 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers SKF mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer schmalen Breite von 7 mm. Die Ausführung gehört zu den besonders schmal dimensionierten Baureihen, die bei geringem radialem Bauraum zum Einsatz kommen. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie den Stahlblechkäfig nimmt dieses Radialkugellager radiale sowie leichte axiale Führungskräfte auf.
Typische Einsatzbereiche liegen dort, wo Wellen gelagert werden müssen, der Gehäuseraum jedoch stark begrenzt ist. Durch das Verhältnis von 40 mm Bohrung zu 52 mm Außendurchmesser passt die Baueinheit in kompakte Baugruppen wie Antriebselemente, Getriebe oder Führungsrollen. Es nimmt primär radiale Belastungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau auf.
Dank der beidseitigen Abdichtung arbeitet das Rillenkugellager in Umgebungen, in denen Schmutzpartikel oder Spritzwasser abgehalten werden sollen.
Die 2RS1-Ausführung verfügt über beidseitig schleifende Dichtlippen, die dazu beitragen, das Lagerinnere vor Staub sowie Feuchtigkeit zu bewahren. Gleichzeitig halten sie das Schmierfett im Wälzkörperraum. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft dient die Konstruktion einem ruhigen und vibrationsarmen Lauf bei Temperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht dem industriellen Standard für universelle Passungen. Da der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, lässt sich der Lagersitz glatt in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen.
Mit 40 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite ermöglicht dieses Rillenkugellager Konstruktionen auf engem Bauraum bei vergleichsweise großem Wellendurchmesser. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Das Kürzel 2RS1 kennzeichnet eine beidseitig schleifende Dichtung. Diese Berührungsdichtung schützt die Wälzkörper vor Schmutz sowie Feuchtigkeit und hält das Fett im Lagerinneren. Gegenüber offenen Lagern entsteht durch den ständigen Dichtlippenkontakt ein leicht erhöhtes Reibmoment.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Begrenzung resultiert aus den Werkstoffeigenschaften der schleifenden Dichtungen sowie der Schmierung. Innerhalb dieses thermischen Fensters arbeitet der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 formstabil und behält seine mechanischen Eigenschaften im industriellen Betrieb bei.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie eignet sich für herkömmliche Betriebssituationen ohne starke Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring sowie für Standardpassungen auf Welle und Gehäuse.
Verbaut ist ein Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper gleichmäßig im einreihigen Kugelkranz führt und deren gegenseitige Berührung verhindert. Stahlblechkäfige sind leicht, unempfindlich gegenüber gängigen Schmierstoffen und für den angegebenen Temperaturbereich bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Gefertigt wird das Lager in der Toleranzklasse P0, was der Einstufung nach PN sowie ABEC 1 entspricht. Es handelt sich um die gängige Normaltoleranz für industrielle Anwendungen. Diese Maß- und Laufgenauigkeit genügt den Anforderungen der meisten Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinen- und Gerätebau.
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