FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 3,04 € |
| 100 | 10% | 2,88 € |
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Das Rillenkugellager 635 von FAG bietet mit den kompakten Maßen 5x19x6 mm gleichmäßigen Rundlauf für feinmechanische Konstruktionen.
Das Rillenkugellager 635 ist ein einreihiges Miniatur-Wälzlager, das vorrangig Radialkräfte und gleichzeitig moderate Axialkräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben zeichnet sich diese Variante durch einen besonders leichten Lauf aus. Die Fertigung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Ausstattung mit einem geführten Stahlblechkäfig unterstützen einen gleichmäßigen Lauf der Wälzkörper im industriellen Dauerbetrieb.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Baugröße vor allem in Baugruppen mit geringem radialem und axialem Bauraum. Durch die offene Bauform eignet sich das Lager für Einbauumgebungen mit bereits vorhandenem Gehäuseschutz oder für ölgeschmierte Systeme. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +120 Grad arbeitet das Bauteil auch unter wechselnden thermischen Bedingungen stabil, sofern Schmierstoff und Betriebsumgebung aufeinander abgestimmt sind.
Ein offenes Lager minimiert das Reibmoment, da keine schleifenden Dichtlippen am Innenring anliegen. Dies ermöglicht ein direktes Nachschmieren und den freien Durchfluss von Schmieröl im umgebenden Gehäuse. Konstruktiv ist zu berücksichtigen, dass Schmutzpartikel und Feuchtigkeit durch externe Gehäusedichtungen ferngehalten werden sollten. Die gefertigte Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) in Verbindung mit normaler Radiallagerluft bietet die passende Passgenauigkeit für standardisierte Wellenaufnahmen.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 5 mm, einen Außendurchmesser von 19 mm sowie eine Breite von 6 mm. Diese standardisierten Maße erleichtern den schnellen Austausch in bestehenden Baugruppen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Sicherungsnut.
Bei einem offenen Wälzlager fehlen integrierte Deck- oder Dichtscheiben, wodurch die Wälzkörper von außen sichtbar sind. Diese Bauweise reduziert die Reibung auf ein Minimum und erlaubt eine flexible Schmierstoffwahl direkt über das umgebende System. Ein sauberer Einbauraum schützt die Laufbahnen vor Verschleiß.
Die normale Lagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen Außenring, Innenring und Kugeln im Ausgangszustand. Sie ist so dimensioniert, dass übliche Passungen auf Welle und Gehäuse nicht zu Verspannungen führen. Für standardmäßige Betriebstemperaturen trägt dieses Maß zu einer gleichmäßigen Lastverteilung im Kugellager bei.
Die Lagerringe sowie die Wälzkörper sind aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff widersteht hohen Druckspannungen im Rollkontakt. Ergänzend hält ein robuster Stahlblechkäfig die Kugelreihe auf gleichmäßigem Abstand und sorgt für mechanische Stabilität bei der Rotation.
Das Bauteil ist für einen Temperatureinsatz von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Fensters behält der Wälzlagerstahl seine Formstabilität und Härte. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Anwender darauf achten, dass Fett oder Öl für die jeweilige Umgebungstemperatur spezifiziert ist.
Dieses Miniaturlager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Normklasse definiert zulässige Abweichungen für Rundlauf, Maßhaltigkeit sowie Planlauf und deckt die gängigen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau vollständig ab.
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