SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 19,93 € | 378,67 € |
| 5 | 39,86 € | 358,74 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6321 von SKF mit den Maßen 105x225x49 mm nimmt radiale sowie axiale Belastungen in Industrieanlagen auf.
Das Rillenkugellager 6321 ist ein vielseitiges Radialkugellager nach Standardmaßen, gefertigt aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl. SKF Wälzlager fertigt diesen Typ für rotierende Wellen in Maschinen und Getrieben. Das einreihige Lager besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch sowie einen geführten Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper auf Abstand hält. Dank normaler Radiallagerluft arbeitet die Baugruppe bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad mit ruhigem Lauf.
Dieses Wälzlager bewährt sich vor allem dort, wo Radialkräfte und moderate Axialkräfte auf Wellen mit 105 mm Durchmesser einwirken. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei industriellen Antrieben mit rotierenden Wellen. Konstrukteure nutzen die Bauform flexibel für Fest- oder Loslageranordnungen. Dank der Fertigung in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 lässt sich das Bauteil präzise in Gehäusebohrungen mit 225 mm Durchmesser montieren.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch zirkuliert das Schmiermittel ungehindert, was die Wärmeabfuhr bei Öl- oder Nachschmierung begünstigt. Anwender sollten auf eine wirksame Abdichtung der umgebenden Gehäusekonstruktion achten, damit weder Schmutz noch Feuchtigkeit an die Laufbahnen gelangen. Zudem verlangt die Konstruktion vor der Inbetriebnahme eine abgestimmte Erstschmierung mit Fett oder Öl für den Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 105 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm und eine Gesamtbreite von 49 mm auf. Diese Maße sind abgestimmt auf Wellen mit 105 mm Durchmesser. Der Außenring ist zylindrisch geformt und fügt sich bündig in passende Gehäusebohrungen ein.
Offene Rillenkugellager eignen sich für Einbauräume mit eigener Gehäuseabdichtung, wie etwa ölgeschmierte Getriebe oder geschlossene Lagergehäuse. Ohne Dichtscheiben entsteht keine Reibung durch Dichtlippen, was die Wärmeentwicklung reduziert. Umgebende Gehäusedichtungen sollten dabei das Eindringen von Schmutz und den Verlust von Schmierstoff verhindern.
Die normale Radiallagerluft steht für das übliche Lagerspiel im Neuzustand vor dem Einbau. Dieser Spielraum ist so gewählt, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen ins Gehäuse bei Betriebstemperatur ein reibungsloser Rundlauf erhalten bleibt. Für reguläre industrielle Einsatzbedingungen bietet diese Ausführung die passende Abstimmung.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Wälzkörper gleichmäßig entlang der Laufbahnen und hält sie voneinander getrennt. Dadurch sinkt der Rollwiderstand im Dauerbetrieb. Stahlblechkäfige sind formstabil und verhalten sich gegenüber gebräuchlichen mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffen innerhalb der zulässigen Temperaturspanne chemisch neutral.
Die zulässigen Betriebstemperaturen liegen zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind maßlich auf dieses Einsatzfenster abgestimmt. Vor der Inbetriebnahme sollte geprüft werden, ob das eingesetzte Schmierfett oder Schmieröl ebenfalls die thermischen Anforderungen der konkreten Anwendung erfüllt.
Die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) markiert die Standardgenauigkeit für Maßhaltigkeit und Rundlauf. Diese Genauigkeitsklasse deckt die Anforderungen des klassischen Industrie- und Maschinenbaus ab, sodass sich Wellen und Lagergehäuse nach abgestimmten Passungen ausführen lassen.
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