SKF
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| 30 | 5,66 € | 50,89 € |
Das Rillenkugellager 6311 N von SKF bietet mit 55 mm Bohrung und integrierter Ringnut eine platzsparende axiale Fixierung im Lagergehäuse.
Das Rillenkugellager 6311 N ist ein einreihiges Radialkugellager für Wellen mit 55 mm Durchmesser. Bei einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 29 mm nimmt das Bauteil vorwiegend Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Der Hersteller SKF fertigt dieses Modell als offenes Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen und hält die Kugeln auf Abstand.
Durch die offene Bauform eignet sich das Lager vor allem für geschlossene Gehäuse mit bestehendem Schmierkreislauf, etwa bei Ölbad- oder Umlaufschmierungen. Das Schmiermittel gelangt ungehindert an die Kugeln und führt Reibungswärme direkt aus der Kontaktzone ab. Externe Dichtungen an der Gehäusekonstruktion schützen den Innenraum vor eindringendem Schmutz und Feuchtigkeit. Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers reicht von -20 bis +150 Grad.
Das Nachsetzzeichen N weist auf eine eingestochene Ringnut im Außenring hin. In diese Nut lässt sich ein passender Sprengring einsetzen, der das Lager formschlüssig im Gehäuse gegen axiales Verschieben sichert. Feste Gehäuseschultern oder zusätzliche Lagerdeckel können dadurch entfallen, was wertvollen Bauraum einspart. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und die normale Radiallagerluft erleichtern den Einbau bei standardisierten Passungen auf Welle und Gehäuse.
Die Hauptabmessungen betragen 55 mm Innendurchmesser (Bohrung), 120 mm Außendurchmesser und 29 mm Baubreite. Diese Maße bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung. Prüfen Sie vor der Montage, ob die Gehäuseaufnahme für die Ringnut des Außenrings passend dimensioniert ist.
Das Kurzzeichen N kennzeichnet eine umlaufende Ringnut im Außenring des Lagers. Diese Nut dient der Aufnahme eines Sicherungsrings. Auf diese Weise lässt sich das Rillenkugellager axial im Gehäuse fixieren, ohne dass breite Gehäuseabsätze oder aufwendige Lagerdeckel erforderlich sind.
Ein offenes Lager besitzt keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Dadurch entstehen keine Reibungsverluste durch schleifende Dichtlippen. Diese Bauweise erlaubt den Einsatz in Gehäusen, in denen das Schmieröl ungehindert durch das Lager fließen kann. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernimmt dabei die umgebende Gehäusekonstruktion.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige interne Spiel zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern im unmontierten Zustand. Sie ist für übliche Passungen auf Welle und Gehäuse sowie für reguläre Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem Aufpressen bleibt genügend Betriebsspiel für einen leichten, klemmfreien Lauf erhalten.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad spezifiziert. Sowohl die Ringe und Kugeln aus Wälzlagerstahl als auch der formstabile Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit. Achten Sie darauf, ein Schmiermittel zu wählen, das diesen Temperaturbereich ebenfalls abdeckt.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Formstabilität unter Belastung und Verschleißwiderstand aus. Der Käfig ist aus Stahlblech gefertigt, was für eine gleichmäßige Führung der Wälzkörper sorgt.
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