SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 11,94 € | 226,79 € |
| 5 | 23,88 € | 214,85 € |
Das Rillenkugellager 61830 von SKF ist ein schmal gebautes, einreihiges Wälzlager mit 150 mm Bohrung für kompakte Einbauräume.
Das Rillenkugellager 61830 von SKF nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Durch den geringen Querschnitt bei einem Außendurchmesser von 190 mm und einer schmalen Breite von 20 mm ermöglicht diese Bauform besonders platzsparende Konstruktionen. Das offene Lager besteht aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über eine normale Radiallagerluft. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der Laufbahn.
Konstrukteure setzen dieses Dünnringlager ein, wenn bei großem Wellendurchmesser nur wenig radialer Bauraum zur Verfügung steht. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen mit engen Platzverhältnissen. Da die Laufbahnen ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt sind, lässt sich der Außenring bündig in zylindrische Gehäuse einpassen. Weil keine integrierten Dichtscheiben Reibung erzeugen, eignet sich die Konstruktion für Anwendungen mit externer Schmierstoffversorgung wie Ölumlauf- oder Tauchschmierung.
Die offene Bauart erfordert eine saubere Einbauumgebung sowie eine wirksame Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Für den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad wählen Sie ein passendes Schmierfett oder Schmieröl. Die normale Radiallagerluft bietet im regulären Betriebszustand ein ausgeglichenes Betriebsspiel. Weichen die Betriebstemperaturen zwischen Innen- und Außenring stark voneinander ab oder entstehen enge Presssitze auf der 150-mm-Welle, sollten Sie die resultierende Spielverringerung vorab rechnerisch prüfen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Breite von 20 mm auf. Durch diese schmale Querschnittsgeometrie gehört es zur Reihe der Dünnringlager. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 ohne Flansch am Außenring.
Eine offene Bauform verzichtet auf schleifende Dichtlippen oder Deckscheiben, wodurch Reibungsverluste minimiert werden. Das Wälzlager lässt sich direkt über das umgebende Gehäuse mit Schmieröl oder Schmierfett versorgen. Allerdings müssen externe Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit in den Lagerraum verhindern.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige interne Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieses Spiel kompensiert minimale elastische Verformungen sowie geringe Wärmeausdehnungen im Standardbetrieb. Es trägt dazu bei, dass das Wälzlager unter regulären Einbaupassungen und normalen thermischen Bedingungen leichtgängig läuft.
Das Bauteil ist für einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der in Kombination mit dem Stahlblechkäfig diesen Rahmen abdeckt. Die tatsächliche Temperaturobergrenze im Dauerbetrieb hängt primär von der thermischen Stabilität des gewählten Schmierstoffs ab.
Sowohl die Ringe als auch die Kugeln sind aus dem Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Härte und Formstabilität aus. Der Käfig besteht aus profiliertem Stahlblech, der die Kugeln gleichmäßig auf Abstand hält und auch bei Schwingungen stabil bleibt. Eine Stromisolierung ist nicht vorhanden.
Da ab Werk keine Fettfüllung enthalten ist, muss vor der Inbetriebnahme ein geeigneter Schmierstoff eingebracht werden. Sie können das Lager wahlweise mit Wälzlagerfett befüllen oder an einen zentralen Ölkreislauf anbinden. Das Schmiermittel muss passend zur Betriebstemperatur zwischen -20 und +120 Grad sowie den Betriebsbedingungen gewählt werden.
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