FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,03 € | 19,62 € |
| 35 | 2,06 € | 18,59 € |
Das Rillenkugellager 6404 von FAG bietet mit seinen Maßen von 20x72x19 mm eine robuste Lagerung für vorwiegend radiale Belastungen im Maschinenbau.
Das einreihige Rillenkugellager 6404 von FAG ist ein offenes Wälzlager aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch das Verhältnis von 20 mm Bohrungsdurchmesser zu 72 mm Außendurchmesser verfügt dieses Lager über einen ausgeprägt starkwandigen Querschnitt. Die Bauform nimmt vorrangig hohe Radialkräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und unterstützt einen vibrationsarmen Lauf bei Standard-Betriebsbedingungen.
Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau nutzen das Rillenkugellager 6404 vor allem bei mechanischen Antrieben und Vorrichtungen, bei denen auf engem Wellendurchmesser vergleichsweise hohe radiale Kräfte abgefangen werden müssen. Aufgrund der offenen Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben empfiehlt sich der Einbau in geschlossene Gehäuse, in denen eine kontinuierliche Öl- oder Fettschmierung vorhanden ist und kein Schmutzeintrag droht.
Bei diesem Lager sollten Konstrukteure und Instandhalter vor allem auf die Umgebungseinflüsse und das Schmierkonzept achten. Da das Rillenkugellager 6404 offen ausgeführt ist, benötigt es eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Staub und Feuchtigkeit. Die normale Radiallagerluft ist für übliche Passungsverhältnisse und moderate Betriebstemperaturen zwischen -30 und +120 Grad ausgelegt.
Das Rillenkugellager 6404 besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Baubreite von 19 mm. Durch den im Verhältnis zur Bohrung großen Außendurchmesser gehört es zu einer besonders kräftig dimensionierten Maßreihe, die hohe Querkräfte aufnehmen kann.
Als offenes Kugellager verzichtet diese Ausführung auf schleifende Dichtlippen oder Deckscheiben. Dadurch entstehen im Lager keine zusätzlichen Reibungsverluste durch Dichtelemente. Schmiermittel wie Öl oder Schmierfett gelangen ungehindert an die Wälzkörper, weshalb das Bauteil vorzugsweise in sauber gekapselten Gehäusen mit eigener Abdichtung läuft.
Die Kennzeichnung P0 (auch Normaltoleranz PN oder ABEC 1) steht für die standardisierte Fertigungsgenauigkeit bei Wälzlagern. Sie definiert die zulässigen Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Für die überwiegende Mehrheit allgemeiner Industrieanwendungen bietet diese Genauigkeitsstufe die passende Passgenauigkeit für normgerechte Lagersitze auf Wellen und in Gehäusen.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Die Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der verbaute Stahlblechkäfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre Formstabilität. Entscheidend für den Betrieb ist zudem ein Schmierstoff, der für diese Temperaturen freigegeben ist.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige innere Spiel zwischen Außenring, Wälzkörpern und Innenring im unverbauten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass das Lager nach dem Einbau unter regulären Betriebstemperaturen leichtgängig abrollt, ohne unzulässig verspannt zu werden.
Der Stahlblechkäfig führt die kugelförmigen Wälzkörper in gleichmäßigen Abständen auf der Laufbahn. Er verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander und senkt damit Reibung sowie Wärmeentwicklung. Zudem zeichnet sich der Werkstoff Stahlblech durch mechanische Unempfindlichkeit gegenüber vielen Schmierstoffen und gängigen Betriebstemperaturen aus.
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