SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,21 € | 4,05 € |
| 50 | 0,42 € | 3,84 € |
| 150 | 0,64 € | 3,62 € |
| 250 | 0,85 € | 3,41 € |
Das Rillenkugellager 6301 von SKF ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager mit den Maßen 12x37x12 mm für vielseitige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6301 gehört zu den gebräuchlichsten einreihigen Wälzlagern für rotierende Wellen. Mit einer Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 37 mm sowie einer Breite von 12 mm nimmt diese Bauform primär radiale Kräfte auf. Durch die Rillengeometrie lassen sich zusätzlich axiale Lasten in beiden Richtungen übertragen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, deckt die SKF Explorer Ausführung einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab.
Dieses Wälzlager kommt vorwiegend bei Wellenlagerungen zum Einsatz, die radiale Kräfte bei moderaten Drehzahlen aufnehmen. Die Bauform bewährt sich im allgemeinen Maschinen- und Gerätebau bei kompakten Wellendurchmessern. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut ausgeführt ist, lässt sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpressen. Die normale Radiallagerluft bietet dabei ausreichend Betriebsspiel für den Einsatz unter üblichen Betriebsbedingungen.
Als offenes Lager besitzt das Bauteil keine integrierten Dichtscheiben. Schmierstoffe gelangen ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen, wodurch sich die Schmierung über einen Ölkreislauf oder externe Schmierstellen flexibel realisieren lässt. Diese Bauart setzt eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen voraus, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern. Mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Lager den standardisierten Vorgaben für industrielle Anwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager weist einen Innendurchmesser von 12 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm und eine Breite von 12 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf Wellen mit 12 mm Sitz sowie in Gehäusebohrungen mit 37 mm Durchmesser.
Bei einem offenen Wälzlager fehlen integrierte Deck- oder Dichtscheiben. Dadurch entsteht ein direkter Zugang zu Wälzkörpern und Laufbahnen, wodurch das Bauteil flexibel über das umgebende Maschinensystem mit Fett oder Öl geschmiert werden kann. Gleichzeitig erfordert der Einsatz eine geschützte Umgebung oder externe Gehäusedichtungen gegen Verunreinigungen.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige innere Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel kompensiert die übliche Verengung beim Aufpressen des Innenrings auf die Welle und bietet genügend Freiraum für die thermische Ausdehnung der Lagerkomponenten während des regulären Betriebs.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Diese Spanne wird durch die Werkstoffeigenschaften des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs bestimmt. Für den ordnungsgemäßen Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der auf diesen thermischen Bereich abgestimmt ist.
Ein Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren Berührung untereinander. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus. Zudem erweist sich Stahlblech als beständig gegenüber gängigen mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffen.
Die Einstufung in die Toleranzklasse P0 entspricht der Klasse ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für Durchmesser, Breite und Rundlauf. Diese Klasse bildet den Standard im industriellen Maschinenbau und deckt übliche Anforderungen an Wellen- und Gehäusepassungen ab.
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