SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,20 € | 3,76 € |
| 100 | 0,40 € | 3,56 € |
| 250 | 0,60 € | 3,37 € |
| 500 | 0,80 € | 3,16 € |
Das Rillenkugellager 6001 von SKF ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager mit den Abmessungen 12 x 28 x 8 mm für vielseitige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6001 gehört zu den gebräuchlichsten Wälzlagern für Wellen mit 12 mm Innendurchmesser. SKF fertigt diese Ausführung aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig. Als einreihiges Radialkugellager nimmt es primär Radialkräfte auf, stützt Wellen aber auch bei beidseitigen Axialbelastungen ab. Durch die Ausführung in der Explorer-Leistungsstufe und die gesteigerte Maß- und Laufgenauigkeit eignet sich das Lager für anspruchsvolle Maschinenkomponenten mit kontinuierlichem Lauf.
Der Einsatz erfolgt bevorzugt in kompakten Maschinenbaugruppen mit zylindrischem Wellensitz. Seine Abmessungen mit 28 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite erlauben platzsparende Gehäusekonstruktionen. Da das Bauteil für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt ist, deckt es typische Einsatzbedingungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Die Ausführung ohne Dichtscheiben begünstigt Anwendungen, bei denen geringe Reibungswiderstände und eine Schmierung über den internen Ölkreislauf der Maschine gefordert sind.
Dieses Modell kombiniert Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Gegenüber der Normaltoleranz verringert die engere Fertigung den Rundlauffehler und unterstützt eine hohe Laufruhe im Betrieb. Da es sich um ein offenes Lager handelt, fehlen integrierte Dichtungen. Im Gehäuse übernimmt daher eine externe Abdichtung den Schutz vor Schmutzpartikeln, während die Schmierstoffversorgung über das übergeordnete System erfolgt.
Mit einer Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm sowie einer Breite von 8 mm entspricht dieses Bauteil den genormten Maßen für diese Baugröße. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Ringnut aus. Diese Abmessungen machen das Wälzlager zu einer kompakten Lösung für zylindrische Lagersitze.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad vorgesehen. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der gestanzte Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität. Bei der Wahl des Schmierstoffs im Gehäuse sollten Sie darauf achten, dass dessen thermische Eignung auf diesen Temperaturbereich abgestimmt ist.
Die Kennzeichnung P6 beschreibt eine gegenüber dem Standard eingeengte Maßtoleranz für Bohrung und Außendurchmesser. Die Angabe P5 definiert eine noch engere Laufgenauigkeit der rotierenden Ringe. Diese Kombination verringert radiale sowie axiale Abweichungen, was insbesondere bei vibrationssensiblen Antrieben zu einer hohen Laufruhe beiträgt.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Sie erzeugen dadurch kein zusätzliches Dichtungsreibmoment, was die Wärmeentwicklung bei Drehzahlen minimiert. Der Schmierstoff gelangt direkt an Wälzkörper und Laufbahnen. Der Einbau setzt jedoch voraus, dass die umgebende Konstruktion das Lager vor Schmutz und Feuchtigkeit schützt.
Das Modell ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Dieses Lagerspiel gleicht übliche Passungsübermaße auf der Welle sowie die thermische Ausdehnung der Ringe im Betrieb aus. Für Standardanwendungen ohne extreme Temperaturgefälle zwischen Welle und Gehäuse bietet die Normalausführung ein ausgewogenes Verhältnis von Führungsgenauigkeit und freiem Lauf.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser chromlegierte Stahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Verschleißfestigkeit unter wechselnder Rollbeanspruchung aus. Zur Führung der Kugeln dient ein formstabiler Käfig aus Stahlblech, der für Schmierverfahren mit Schmierfett oder zirkulierendem Öl ausgelegt ist.
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