SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,37 € | 102,05 € |
| 20 | 10,74 € | 96,68 € |
Das einreihige Rillenkugellager 16020 von SKF bietet mit den Abmessungen 100x150x16 mm eine schmale Bauform für radiale Belastungen in kompakten Bauräumen.
Das Rillenkugellager 16020 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in SKF-Explorer-Ausführung. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer schmalen Breite von 16 mm ermöglicht diese Bauform bauraumoptimierte Konstruktionen. Das Lager nimmt radiale Kräfte sowie mäßige axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, lässt es sich flexibel über das umgebende System schmieren.
Konstrukteure und Instandhalter wählen das Rillenkugellager 16020 vor allem dann, wenn bei einer Welle mit 100 mm Durchmesser wenig radialer und axialer Einbauraum zur Verfügung steht. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Getriebeanwendungen mit zentraler Schmierstoffversorgung. Da der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, fügt sich das Wälzlager glatt in zylindrische Gehäusebohrungen ein und unterstützt eine gleichmäßige Drehbewegung.
Die Toleranzklasse kombiniert eine erhöhte Maßgenauigkeit nach P6 mit normaler Laufgenauigkeit PN, was einen exakten Sitz auf der Welle unterstützt. Mit normaler Radiallagerluft und einem Stahlblechkäfig ist das Bauteil für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, muss die Lagerstelle gegen das Eindringen von Verunreinigungen konstruktiv geschützt werden.
Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer schmalen Breite von 16 mm weist die Bauform ein schlankes Querschnittsverhältnis auf. Das Bauteil eignet sich gezielt für Konstruktionen, bei denen eine 100-mm-Welle in einem radial und axial begrenzten Bauraum gelagert werden soll.
Ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben gelangen externe Schmierstoffe wie Öl oder Fett ungehindert an die Laufbahnen und Wälzkörper. Die Lagerstelle benötigt daher eine gehäuseseitige Abdichtung nach außen, um Schmiermittelverlust sowie den Eintrag von Schmutz und Feuchtigkeit im Betrieb zu verhindern.
P6 kennzeichnet eine eingeengte Maßgenauigkeit gegenüber der Normaltoleranz PN, was sich auf engere Toleranzen bei Bohrung, Außendurchmesser und Lagerbreite bezieht. Dies erleichtert eine präzise Passungswahl im Gehäuse und auf der Welle. Die Laufgenauigkeit der Ringe entspricht dem Standard PN.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind für dieses thermische Betriebsfenster ausgelegt. Der eingesetzte Gehäuseschmierstoff muss ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen der Lagerstelle geeignet sein.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand in den Laufbahnen des Innen- und Außenrings. Die Ausführung aus Blech verbindet ein niedriges Eigengewicht mit Schmierstoffbeständigkeit und mechanischer Festigkeit für standardmäßige Drehzahlen und Lastverhältnisse im industriellen Einsatz.
Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft besitzt ein werkseitig definiertes Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel kompensiert die übliche Durchmessereinengung beim Aufpressen des Innenrings auf die 100-mm-Welle und ermöglicht ein freies Abrollen im Betrieb.
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