FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,26 € | 5,00 € |
| 50 | 0,52 € | 4,74 € |
| 150 | 0,79 € | 4,47 € |
| 250 | 1,05 € | 4,21 € |
Das Rillenkugellager 6303 -C (open) von FAG Wälzlager bietet mit 17x47x14 mm Maßen und erhöhter P6-Präzision eine offene Konstruktion für anspruchsvolle Radialbelastungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6303 -C (open) aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt vorwiegend radiale sowie axiale Führungskräfte auf. Als offenes Wälzlager verfügt die Konstruktion über keine integrierten Dichtscheiben, wodurch flüssige Schmierstoffe direkt an die Laufbahnen gelangen und innere Reibungsverluste gering bleiben. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet bei Einsatztemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius.
Konstrukteure wählen diese offene Ausführung bevorzugt für gekapselte Bauräume, in denen ein vorhandenes Schmiersystem wie ein Ölbad oder ein Fettkreislauf die kontinuierliche Versorgung übernimmt. Durch die Fertigungsgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 eignet sich die Ausführung für Lagerungsstellen, bei denen eine exakte Wellenführung und gleichmäßige Laufeigenschaften gefordert sind.
Die Toleranzklasse P6 definiert engere Maß- und Lauftoleranzen im Vergleich zur normalen Standardklasse. Dies reduziert Rundlauffehler der Welle und unterstützt einen vibrationsarmen Lauf im Betrieb. Da das Lager mit normaler Radiallagerluft gefertigt ist, eignet sich der Einsatz bei moderaten thermischen Betriebsbedingungen. Die offene Bauweise ohne Flansch oder Nut am Außenring erleichtert zudem das Auswaschen und Neuschmieren bei planmäßigen Wartungsarbeiten im Gehäuse.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 17 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm sowie eine Baubreite von 14 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und kommt ohne Flansch oder Nut aus. Diese Standardmaße erleichtern die Auslegung passender Gehäusesitze und Wellenabsätze.
Die Einstufung nach P6 beziehungsweise ABEC 3 kennzeichnet engere Maß-, Form- und Rundlauftoleranzen gegenüber der Normalklasse. Dies begünstigt eine gleichmäßige Lastverteilung im Betrieb und verringert Vibrationen, was besonders bei höheren Drehzahlen von Vorteil ist.
Da das Lager ohne Dichtscheiben gefertigt ist, besitzt es keine werkseitige Fettfüllung. Vor der ersten Inbetriebnahme ist das Lager mit einem geeigneten Schmieröl oder Wälzlagerfett zu versehen. In geschlossenen Gehäusen kann die Versorgung direkt über den umgebenden Ölkreislauf der Anlage erfolgen.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Die Ringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßstabilität, sofern das eingesetzte Schmiermittel für dieselben thermischen Bedingungen freigegeben ist.
Die normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern im unverbauten Zustand. Sie eignet sich für herkömmliche Passungskombinationen und Betriebssituationen, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen den Lagerringen auftreten.
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