NKE
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Das Rillenkugellager 6201 -Z-C3 von NKE Steyr (12x32x10 mm) bietet einseitigen Staubschutz sowie leicht erhöhte Lagerluft für wärmebelastete Antriebe.
Das Rillenkugellager 6201 -Z-C3 ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Hauptabmessungen 12 mm Bohrung, 32 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite. Diese Ausführung findet vor allem in industriellen Antriebs- und Getriebeeinheiten sowie rotierenden Wellensystemen Anwendung. Das Lager nimmt primär radiale Kräfte auf, führt Wellen aber auch bei moderaten axialen Belastungen in beiden Richtungen. Mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht es den üblichen Vorgaben für gleichmäßige Drehbewegungen.
Diese Lagerausführung eignet sich für Baugruppen, bei denen betriebsbedingte Erwärmung auftritt oder eine Lagerseite für die Schmiermittelzufuhr zugänglich bleiben soll. Häufige Einsatzfelder sind kompakte Motoren und Industrieaggregate. Mit seinem Stahlblechkäfig ist das Bauteil für Betriebstemperaturen von -40 bis +120 Grad ausgelegt. Während die metallische Deckscheibe vor Schmutzpartikeln schützt, ermöglicht die offene Seite den direkten Kontakt mit dem Schmierstoff im Gehäuse.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen mindert das Risiko von Zwängungen, wenn Innen- und Außenring im Betrieb temperaturabhängig unterschiedlich expandieren oder Passungssitze das Betriebsspiel verengen. Das Kurzzeichen Z steht für eine einseitige Blechdeckscheibe, die berührungslos arbeitet. Sie erzeugt keine zusätzliche Reibung und schützt die Laufbahn von der abgedeckten Seite vor groben Partikeln.
Mit 12 mm Innen-, 32 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite folgt das Lager den standardisierten Hauptabmessungen. Es handelt sich um ein einreihiges Radialkugellager ohne Flansch oder Nut am Außenring. Diese Baugröße passt auf zylindrische Wellen in kompakten Aggregaten und Vorrichtungen.
Das Kürzel C3 bezeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Zudem kompensiert die vergrößerte Lagerluft den Spielverlust, der bei festen Passungssitzen entsteht.
Die einseitige Deckscheibe aus Stahlblech schützt das Innere berührungslos vor Partikeleintrag, ohne zusätzliche Reibungsverluste zu verursachen. Da die gegenüberliegende Seite offen bleibt, lässt sich das Lager direkt aus dem Gehäuseinneren über Öl oder Fett schmieren. Dies erleichtert die Integration in geschlossenen Getrieberäumen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -40 bis +120 Grad. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität. Anwender sollten darauf achten, dass der verwendete Schmierstoff den vorgesehenen Temperaturbereich ebenfalls abdeckt, damit die Schmierwirkung bei Kälte und Wärme erhalten bleibt.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0 (PN), was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht, genügt das Bauteil den Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus. Die zulässigen Abweichungen für Rundheit, Planlauf und Bohrungsmaß begünstigen einen gleichmäßigen Rundlauf bei Drehzahlen in typischen industriellen Antriebssystemen.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und trennt die rotierenden Kugeln. Die Konstruktion weist eine geringe Masse auf und zeigt sich beständig gegenüber mineralischen Schmierstoffen. Dadurch deckt der Käfig den gesamten spezifizierten Temperaturbereich ab.
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