NACHI
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| 35 | 3,42 € | 30,75 € |
Das Rillenkugellager 6311 NR von NACHI bietet mit 55 × 120 × 29 mm und integriertem Sprengring eine formschlüssige axiale Fixierung im Lagergehäuse.
Das Rillenkugellager 6311 NR ist ein einreihiges Radialkugellager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit normaler Radiallagerluft. Als offene Ausführung ohne Dichtscheiben eignet sich dieses Bauteil für Konstruktionen mit externer Gehäuseabdichtung oder kontinuierlicher Ölbadschmierung. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) entspricht das Lager den standardisierten industriellen Präzisionsanforderungen.
Die Konstruktion nimmt hohe Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beide axialen Richtungen auf. Durch den offenen Aufbau zirkuliert das Schmiermedium ungehindert durch das Innere des Lagers, was einen direkten Schmierstoffaustausch und eine kontinuierliche Wärmeabfuhr begünstigt. Für den Betrieb sind saubere Umgebungsbedingungen oder ein schützendes Gehäuse erforderlich, um das Eindringen von festen Fremdkörpern in die Laufbahnen zu verhindern.
Das Kennzeichen NR weist auf eine umlaufende Ringnut im Außenring hin, in der bereits ein Sprengring montiert ist. Dieser Ring dient als formschlüssiger Anschlag und vereinfacht die axiale Festlegung im Gehäuse. Zusätzliche Gehäuseschultern oder separate Sicherungsdeckel können dadurch entfallen, was axialen Bauraum einspart. Die Gehäusebohrung benötigt hierfür eine entsprechende Freisparung für den Sprengring, damit der Außenring bündig anliegt.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 29 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in Gehäusebohrungen im industriellen Maschinenbau.
Die Kennzeichnung NR steht für eine Ringnut im Außenring zusammen mit einem eingelegten Sprengring. Diese Konstruktion erleichtert die axiale Fixierung im Gehäuse, da der Sprengring als Anschlag dient und zusätzliche Halteschultern oder Sicherungsbleche im Gehäusesitz überflüssig macht.
Offene Wälzlager besitzen keine eigenen Deck- oder Dichtscheiben, wodurch das Schmiermittel ungehindert zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern fließen kann. Diese Bauform empfiehlt sich für ölgeschmierte Systeme oder Gehäuse, die bereits über eine externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit verfügen.
Das Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Rahmen ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit.
Das Lager wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Standard-Lagerluft bietet bei üblichen Passungswahlen und moderaten Betriebstemperaturen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen spielarmem Lauf und ausreichender Beweglichkeit der Wälzkörper.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus und eignen sich für den Großteil aller industriellen Standardanwendungen.
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