ZEN
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Das Rillenkugellager F61705 -2RS von ZEN bietet mit 25x32x4 mm und Außenringflansch eine kompakte Lagerung für präzise axiale Fixierung.
Das Rillenkugellager F61705 -2RS ist ein besonders schmal gebautes Dünnringlager mit integriertem Bund am Außenring. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nimmt diese einreihige Konstruktion vorwiegend radiale Lasten auf und stützt sich dank des Flansches axial am Gehäuse ab. Durch die Hauptabmessungen mit 25 mm Bohrung, 32 mm Außendurchmesser und lediglich 4 mm Breite eignet sich das Wälzlager für Einbausituationen mit engem Bauraum. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei normaler Radiallagerluft.
Bei Konstruktionen mit minimalem radialem und axialem Bauraum kommt diese Ausführung gezielt zum Einsatz. Der Flansch am Außenring vereinfacht die axiale Fixierung im Lagersitz, da eingestochene Sicherungsringe oder Gehäuseschultern entfallen können. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getrieben, feinmechanischen Vorrichtungen, Messgeräten oder leichten Antriebssträngen. Die Kombination aus 25 mm Innendurchmesser und geringer Wandstärke erlaubt es, Wellen mit vergleichsweise großem Durchmesser ohne unnötiges Zusatzgewicht sauber zu lagern.
Die beidseitig schleifende Dichtung (2RS) schützt das Innere des Lagers vor Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit und hält das Schmiermittel in der Laufbahn. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab. Zusammen mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) erhalten Sie ein präzise gefertigtes Standardlager. Prüfen Sie bei der Montage vor allem die ebene Anlagefläche für den Flansch, um Verspannungen bei der Befestigung im Gehäuse zu vermeiden.
Mit einer Bohrung von 25 mm, einem zylindrischen Außendurchmesser von 32 mm und einer schmalen Breite von 4 mm gehört dieses einreihige Flanschlager zu den Dünnringlagern. Hinzu kommt der Flansch am Außenring, der radial übersteht und als mechanischer Anschlag im Lagersitz dient.
Der Bund am Außenring definiert die axiale Position des Lagers direkt an der Gehäusewand. Aufwendige Passfedernuten, Sicherungsringe oder Absätze im Gehäuseinneren sind dadurch nicht erforderlich. Das erleichtert die Durchgangsbohrung bei der Fertigung des Gehäuses und unterstützt eine exakte axiale Führung der Welle bei geringstem Platzbedarf.
Der Zusatz 2RS kennzeichnet eine beidseitig schleifende Dichtung aus elastischem Dichtungswerkstoff. Diese Dichtlippen liegen am Innenring an und halten eindringenden Staub sowie Spritzwasser ab. Gleichzeitig tritt das eingebrachte Schmierfett nicht unkontrolliert aus, was den Wartungsaufwand verringert und für saubere Umgebungsbedingungen sorgt.
Die Materialkombination aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), Stahlblechkäfig und den berührenden Dichtungen erlaubt den Betrieb bei Temperaturen von -30 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Spanne bleiben die mechanischen Eigenschaften des Stahls sowie die Elastizität der Dichtlippen erhalten. Extreme Hitze über 120 Grad sollte vermieden werden.
Normale Lagerluft (oft als CN bezeichnet) beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieses Spiel ist so abgestimmt, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einsetzen ins Gehäuse ein leichtgängiger Lauf ohne störende Vorspannung unterstützt wird.
Mit der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN entspricht das Lager der Klassifizierung ABEC 1. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinen- und Gerätebaus ab. Sie definiert präzise Abweichungsmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf der Lagerringe.
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