SKF
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Das Rillenkugellager 61912 /C3 von SKF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit den Maßen 60x85x13 mm und vergrößerter C3-Radiallagerluft.
Das Rillenkugellager 61912 /C3 von SKF nimmt als einreihiges Radialkugellager vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Durch die schlanken Abmessungen von 60 mm Bohrung, 85 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite eignet sich die Konstruktion für bauraumoptimierte Lagerstellen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, deckt die Ausführung einen Temperaturbereich von -20 bis +150 °C ab. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses Wälzlager kommt in Konstruktionen zum Einsatz, die einen vergleichsweise großen Wellendurchmesser bei geringem radialem Bauraum verlangen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei rotierenden Wellen mit zylindrischem Lagersitz. Durch die offene Bauform lässt sich das Lager direkt in geschmierte Gehäuse integrieren. Der Einsatz empfiehlt sich dort, wo externe Gehäusedichtungen den Schmierstoff zurückhalten und das Lager über Öl oder Fett versorgt wird.
Die Kennzeichnung /C3 weist auf eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft hin. Dieser interne Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen zwischen Innen- und Außenring aus, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede entstehen. Zudem kompensiert die vergrößerte Lagerluft eine Einengung durch feste Passungen auf der 60-mm-Welle oder im Gehäuse. Für Lagerstellen mit thermischer Belastung oder festem Lagersitz ist diese Bauform passend abgestimmt.
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer Breite von 13 mm weist das Lager einen schmalen Querschnitt auf. Diese Geometrie ermöglicht platzsparende Lagerungen auf tragenden Wellen, ohne unnötigen radialen Einbauraum im Gehäuse zu beanspruchen.
Die Kennzeichnung /C3 steht für eine über der Normalluft liegende Radiallagerluft. Der vergrößerte Abstand zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen trägt dazu bei, temperaturbedingte Ausdehnungen oder Verengungen durch feste Passungssitze auszugleichen, damit das Lager im Betrieb frei abrollen kann.
Die zulässige Einsatztemperatur reicht von -20 bis +150 °C. Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Gemeinsam mit dem Stahlblechkäfig ist die Lagereinheit für diesen definierten thermischen Rahmen ausgelegt.
Ohne integrierte Dichtscheiben kann Schmierstoff ungehindert zu den Wälzkörpern gelangen, was bei Ölbad- oder externer Fettschmierung zweckmäßig ist. Zudem entstehen keine Reibungsverluste durch schleifende Dichtungen, wodurch das Lager für Wellen mit externer Gehäuseabdichtung ausgelegt ist.
Im Lager kommt ein formstabiler Stahlblechkäfig zum Einsatz. Dieser hält die Wälzkörper auf definiertem Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Kugeln. Die Konstruktion weist ein geringes Gewicht auf und ist für die mechanischen Belastungen des industriellen Betriebs konzipiert.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN, was den Vorgaben nach ABEC 1 entspricht. Diese Standardgenauigkeit erfüllt reguläre Industrieanforderungen und unterstützt bei fachgerecht bearbeiteten Lagersitzen einen ruhigen Lauf sowie die vorgesehene Funktion.
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