SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 36,96 € | 702,26 € |
| 3 | 73,93 € | 665,29 € |
Das Rillenkugellager 6330 mit den Maßen 150x320x65 mm nimmt radiale sowie axiale Kräfte auf und läuft offen im geschmierten Gehäuseraum.
Das Rillenkugellager 6330 ist ein einreihiges Wälzlager von SKF für industrielle Anwendungen mit großen Wellendurchmessern. Mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm und einer Breite von 65 mm führt dieses Radiallager schwere Wellen im Maschinenbau. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Zufuhr von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Maschinengehäuse.
Das Rillenkugellager 6330 ist für Lagerungen konzipiert, bei denen hohe Radialkräfte auf groß dimensionierte Wellen wirken. Durch die tiefe Rillengeometrie nimmt das Lager neben primär radialen Belastungen auch axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Konstrukteure integrieren dieses Wälzlager bevorzugt in geschlossene Gehäusesysteme, in denen ein Schmierkreislauf die Schmierung übernimmt. Die Bauart unterstützt gleichmäßige Laufeigenschaften bei kontinuierlicher Belastung.
Die offene Bauart ermöglicht einen direkten Schmierstoffaustausch und verursacht einen geringeren Reibungswiderstand als berührend abgedichtete Lager. In Verbindung mit dem geführten Stahlblechkäfig ist das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft und der Standard-Toleranzklasse P0/PN eignet sich für gängige Passungssitze bei herkömmlichen Betriebstemperaturen. Eine externe Gehäuseabdichtung dient dazu, Schmutzeintrag und Schmierstoffaustritt an der Lagerstelle zu vermeiden.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 320 mm und eine Breite von 65 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf Wellen im schweren Maschinenbau. Die Toleranzen von Innen- und Außenring entsprechen der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Offene Wälzlager verzichten auf integrierte Deck- oder Dichtscheiben, wodurch Reibungsverluste gering gehalten werden. Das Lager eignet sich für Konstruktionen mit externer Abdichtung, bei denen Öl- oder Fettumlaufschmierungen den Innenraum versorgen. Die Schmierung lässt sich so flexibel auf die jeweilige Betriebsumgebung abstimmen.
Die normale Radiallagerluft definiert das herstellerseitig vorgesehene radiale Spiel zwischen Außenring, Wälzkörpern und Innenring im unverbauten Zustand. Sie eignet sich für Anwendungen mit üblichen Passungen und moderater Erwärmung im Betrieb. So bleibt nach dem Aufpressen auf die Welle das notwendige Betriebsspiel für einen vibrationsarmen Lauf erhalten.
Der Stahlblechkäfig trennt die einzelnen Wälzkörper und führt sie mit geringem Rollwiderstand in den Laufbahnen. Der Werkstoff hält Vibrationen sowie Stoßbelastungen stand und erlaubt den Einsatz im Temperaturbereich zwischen -20 und +120 Grad. Das geringe Eigengewicht des Käfigs reduziert zudem die Massenträgheit im rotierenden System.
Ein einreihiges Lager dieser Bauart nimmt überwiegend radiale Kräfte auf. Dank der ununterbrochenen Laufrillen stützt es gleichzeitig beidseitig wirkende Axialkräfte ab. Wegen seiner symmetrischen Innengeometrie überträgt es kombinierte Belastungen und eignet sich als Festlager oder Loslager in Wellenlagerungen.
Ringe und Kugeln sind aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieser chromlegierte Stahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit und Formstabilität unter Belastung aus. Der Werkstoff ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt und eignet sich für einen kontinuierlichen Betrieb.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership