ZEN
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Das Rillenkugellager 62310 von ZEN bietet mit 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite eine robuste Lösung für hohe radiale Lasten.
Das Rillenkugellager 62310 ist als einreihiges Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben konzipiert. Dank der tief profilierten Laufrillen im Innen- und Außenring nimmt das Bauteil primär Radialkräfte auf, eignet sich jedoch zugleich zur Führung von Wellen bei beidseitig anliegenden Axialkräften. Die Fertigung aus bewährtem Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Kugelelementen und Laufbahnen eine gleichmäßige Härte sowie hohe Formbeständigkeit im industriellen Dauerbetrieb.
Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für Wellenführungen im Maschinenbau, bei denen kombinierte Kräfte auf einer Welle mit 50 mm Durchmesser abgestützt werden müssen. Mit seiner überdurchschnittlichen Baubreite von 40 mm und dem Außendurchmesser von 110 mm nimmt das Lager höhere Belastungen auf als Bauformen mit geringerem Querschnitt. Die Fertigung in der Normtoleranz P0 unterstützt eine präzise Passung auf Welle und Gehäusebohrung.
Da dieses Modell als offenes Lager ohne Deck- oder Dichtscheiben geliefert wird, kann das Schmiermittel ungehindert die Kugeln und den Stahlblechkäfig umspülen. Konstrukteure nutzen diese Variante bevorzugt bei extern geschmierten Gehäusen, die mit Öl oder Fett versorgt werden. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad erlaubt flexible Einsatzbedingungen, wobei eine externe Abdichtung der Baugruppe vor partikulären Verunreinigungen schützt.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Baubreite von 40 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Offene Wälzlager besitzen keine herstellerseitig montierten Dichtscheiben. Sie erlauben den freien Durchfluss von Schmieröl oder das gezielte Einbringen von Schmierfett direkt bei der Montage im Gehäuse. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt vor dem Eindringen von Fremdkörpern.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Standardspiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Diese Auslegung passt für übliche Passungsverhältnisse und moderate Betriebstemperaturen, ohne dass es zu unerwünschten Verspannungen im Betrieb kommt.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne maßhaltig, sofern das verwendete Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur ausgelegt ist.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 gefertigt, was der Normklasse PN sowie ABEC 1 entspricht. Diese Einstufung genügt den regulären Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau und unterstützt passgenaue Lagersitze auf gefertigten Wellen.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt das Modell primär radiale Kräfte auf. Dank der ununterbrochenen Rillenprofilierung überträgt das Bauteil gleichzeitig merkliche Axialkräfte in beiden Richtungen, was flexible Lagerungsanordnungen im Maschinenbau ermöglicht.
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