ZEN
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Das einreihige Rillenkugellager 16017 von ZEN ist ein offenes Wälzlager mit den Maßen 85x130x14 mm für platzsparende Konstruktionen.
Das Rillenkugellager 16017 fungiert als einreihiges Radialkugellager, das vorrangig Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte aufnimmt. Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer schmalen Breite von 14 mm zeichnet sich dieses Wälzlager durch seinen geringen radialen Bauraumbedarf aus. Gefertigt aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, eignet sich das Lager von ZEN für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Das Bauteil dient universell für Industrieanwendungen und Reparaturen.
Dieses Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo bei gegebener Wellenstärke von 85 mm nur wenig radialer Einbauraum zur Verfügung steht. Durch die schmale Bauweise eignet es sich für Maschinenbaugruppen mit axial und radial geführten Wellen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, läuft es leichtgängig bei Schmieröl- oder Fettschmierung über das umgebende Gehäuse.
Da das Rillenkugellager 16017 keine eigenen Dichtungen besitzt, erfolgen Schmierstoffversorgung sowie Schutz vor Verschmutzung über die umgebende Gehäusekonstruktion. Die Ausführung in normaler Lagerluft bietet bei üblichen Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ein ausgewogenes radiales Spiel für Standardpassungen. Mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) erfüllt das Lager gängige Anforderungen des Maschinenbaus an Rundlauf und Maßhaltigkeit.
Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm sowie einer Breite von 14 mm zeichnet sich das Wälzlager durch eine schmale Bauform für kompakte Bauräume aus. Ringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6.
In der offenen Ausführung verzichtet das Wälzlager auf werkseitige Deck- oder Dichtscheiben. Dadurch entsteht keine Reibung durch berührende Dichtlippen, was einen leichten Lauf begünstigt. Allerdings erfordert die Konstruktion eine externe Gehäuseabdichtung, um das Lager vor Verschmutzung zu schützen und das Schmiermittel im Lagerraum zu halten.
Ausgelegt ist das Bauteil für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Begünstigt wird diese thermische Beständigkeit durch den formstabilen Stahlblechkäfig und den Wälzlagerstahl 100Cr6. Im laufenden Betrieb ist darauf zu achten, dass das verwendete Schmierfett oder Schmieröl für die anfallenden Betriebstemperaturen spezifiziert ist.
Toleranzklasse P0 (entsprechend ABEC 1) definiert die genormte Standardpräzision für Maß- und Laufgenauigkeit im Maschinenbau. Sie legt zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf fest. Für die Mehrheit industrieller Anwendungen bieten diese Toleranzen ein verlässliches Maß an Führungsgenauigkeit und Laufruhe bei wirtschaftlicher Fertigung.
Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft stellt den Standard-Betriebszustand für durchschnittliche Einbaupassungen und moderate Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse bereit. Sie ist so bemessen, dass bei fachgerechter Montage im angegebenen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ein einwandfreier Rundlauf ohne übermäßige Vorspannung unterstützt wird.
Ausgestattet ist das Lager mit einem gestanzten Stahlblechkäfig. Dieser Käfig führt die Wälzkörper auf Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Stahlblechkäfige sind unempfindlich gegenüber gängigen Industrieschmierstoffen und tragen zur Eignung des Wälzlagers für Betriebstemperaturen bis +150 Grad bei.
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