NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,62 € | 11,69 € |
| 25 | 1,24 € | 11,07 € |
| 50 | 1,85 € | 10,46 € |
Das Rillenkugellager 6207 ZNRC3 von NSK bietet mit 35 mm Bohrung, integriertem Sprengring und vergrößerter C3-Lagerluft eine gezielte Lösung für die axiale Fixierung.
Beim Rillenkugellager 6207 ZNRC3 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Hauptabmessungen 35 mm Innen- und 72 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 17 mm. Das Lager kombiniert eine einseitige Blechabdeckung mit einer Ringnut samt Sprengring im Außenring. Diese Bauweise nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen axial im Gehäuse. Dank des stabilen Stahlblechkäfigs eignet sich die Ausführung für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Konstrukteure greifen auf das Rillenkugellager 6207 ZNRC3 zurück, wenn der Bauraum im Gehäuse knapp bemessen ist und eine unkomplizierte axiale Sicherung gefordert wird. Durch den vormontierten Sprengring im Außenring stützt sich das Lager direkt an der Gehäusewand ab. Zusätzliche Gehäuseschultern oder Halteringe entfallen. Typische Einsatzbereiche finden sich dort, wo moderate Axialkräfte gemeinsam mit hohen Radialkräften wirken und die einseitige Blechdeckscheibe groben Schmutz von den Wälzkörpern fernhält.
Die Kennzeichnung ZNR weist auf eine einseitige Deckscheibe sowie die Nut samt Sprengring hin. Achten Sie beim Einsetzen darauf, dass die offene Seite zur Schmierstoffseite weist, falls das Lager über ein Ölbad oder eine Nachschmierung versorgt wird. Der Zusatz C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Diese Reserve trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das innere Lagerspiel verringern. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Der Sprengring sitzt in einer präzise gefertigten Ringnut auf dem Außenring und dient der axialen Lagesicherung des Lagers im Gehäuse. Dadurch lässt sich das Wälzlager formschlüssig arretieren, ohne dass tiefere Eindrehungen oder aufwendige Gehäusedeckel mit Sicherungsringen konstruiert werden müssen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Gesamtbreite von 17 mm. Der Außenring enthält zusätzlich die genormte Nut für den Sprengring, wodurch sich das Einbaumaß radial leicht vergrößert, wenn der Ring montiert ist.
Die Lagerluftklasse C3 bezeichnet eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft im Auslieferungszustand. Sie kompensiert radiale Einengungen, die entstehen, wenn Innen- und Außenring mit festem Presssitz montiert werden. Zudem gleicht das zusätzliche Spiel thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad aus.
Die Kennung Z steht für eine berührungslose Deckscheibe aus Stahlblech auf einer Seite des Lagers. Diese Abdeckung hält größere Schmutzpartikel ab, erzeugt jedoch kein zusätzliches Reibungsmoment. Die gegenüberliegende Seite bleibt offen, sodass Schmieröl oder Schmierfett aus dem Gehäuseinneren ungehindert zu den Laufbahnen gelangt.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Für die gleichmäßige Führung der Kugeln sorgt ein Stahlblechkäfig. Das Material ist für den Einsatz in Industrieumgebungen ohne Stromisolierung bei Umgebungstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt.
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