NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,99 € | 37,82 € |
| 35 | 3,98 € | 35,83 € |
Das Rillenkugellager 6409 -C3 von NKE Steyr kombiniert mit 45x120x29 mm Maßen und C3-Lagerluft hohe radiale Tragfähigkeit mit vergrößertem Betriebsspiel.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6409 -C3 von NKE Steyr nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich die offene Bauform durch einen geringen Reibungswiderstand aus. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Mit einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 29 mm gehört diese Ausführung zu einer schweren Maßreihe mit kräftigem Querschnitt.
Die Konstruktion nimmt hohe Radiallasten in industriellen Lagerungen auf, bei denen Wälzkörper und Laufbahnen durch Schmiermittelkreisläufe versorgt werden. Das offene Lager arbeitet in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen, die über eine externe Abdichtung verfügen. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Lager für Wellen- und Gehäusesitze nach standardisierten Passungen.
Die Ausführung mit C3-Lagerluft besitzt im Lieferzustand ein größeres Radialspiel als Standardlager. Bei Erwärmung im Betrieb dehnen sich Welle und Innenring häufig stärker aus als das umgebende Gehäuse. Das zusätzliche Spiel trägt dazu bei, dass sich die Lagerung bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad nicht unzulässig verspannt. Vor der Montage ist zu prüfen, ob Passungswahl und Wärmeeintrag diese Lagerluftklasse verlangen.
Die Bohrung beträgt 45 mm, der Außendurchmesser misst 120 mm und die Baubreite liegt bei 29 mm. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, wodurch sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt. Das Verhältnis von Bohrung zu Außendurchmesser verleiht der Bauform einen massiven Querschnitt.
Das Nachsetzzeichen C3 bezeichnet eine gegenüber der Normalausführung vergrößerte Radiallagerluft. Das radiale Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen fällt ab Werk größer aus. Bei thermischen Ausdehnungen von Welle oder Ringen sowie bei festen Passungen verbleibt so das erforderliche Betriebsspiel, ohne dass Wälzkörper unzulässig klemmen.
Offene Wälzlager besitzen weder Deckscheiben noch berührende Dichtlippen. Der Schmierstoff gelangt ungehindert direkt an die Laufbahnen, was die freie Zirkulation in Öl-Kreisläufen oder Tauchbädern begünstigt. Gleichzeitig entfällt die Reibung schleifender Dichtungen. Das Gehäuse der Maschine muss den Lagerraum jedoch wirksam vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust schützen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der geführte Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser Spanne ihre Formstabilität. Für den Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen Viskosität und thermische Belastbarkeit zu den jeweiligen Einsatztemperaturen passen.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Kugeln. Das reduziert Wärmeentwicklung und Reibungsverluste während der Drehbewegung. Gegenüber massiven Käfigen zeichnet sich der gepresste Blechkäfig durch geringes Eigengewicht aus und lässt reichlich Raum für Schmiermittel innerhalb des Wälzlagers.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint