FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,13 € | 21,43 € |
| 25 | 2,25 € | 20,31 € |
| 50 | 3,38 € | 19,18 € |
Das Rillenkugellager 6209 -N-C3 von FAG bietet mit Ringnut und C3-Lagerluft verlässlichen Halt bei 45x91,6x19 mm Bauraum.
Das einreihige Rillenkugellager 6209 -N-C3 nimmt kombinierte Belastungen aus radialer und axialer Richtung zuverlässig auf. Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben eignet es sich vorrangig für Konstruktionen mit externer Gehäuseabdichtung oder Ölbadschmierung. Der Fertigungswerkstoff 100Cr6 sowie die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN tragen zu einem maßhaltigen Lauf im Betrieb bei. Durch die standardisierte Bauform lässt sich das Bauteil leicht in bestehende Baugruppen integrieren.
Dieses Kugellager kommt vor allem in Lagerungen zum Einsatz, bei denen eine axiale Fixierung auf engem Raum gefordert ist. Die am Außenring eingestochene Ringnut erlaubt eine formschlüssige Arretierung im Gehäuse mittels Sicherungsring. Dadurch entfallen aufwendige Gehäuseschultern, was Bauraum und Fertigungsaufwand reduziert. Durch den offenen Aufbau zirkuliert Schmieröl ungehindert zwischen Wälzkörpern und dem stabilen Stahlblechkäfig.
Die Kennzeichnung C3 weist eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung aus. Sie gleicht thermische Dehnungen aus, wenn zwischen Innen- und Außenring im Betrieb Temperaturdifferenzen auftreten oder feste Passungen das Lagerspiel verringern. Für den Einsatzbereich von -30 bis +120 Grad Celsius bietet diese Ausführung ausreichend Reserven gegen Klemmen. Beim Einbau ist darauf zu achten, dass der Sicherungsring exakt in die Nut greift und keine Fremdkörper in das ungedichtete Lagerinnere gelangen.
Das Lager weist eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 91,6 mm sowie eine Breite von 19 mm auf. Diese standardisierten Maße erleichtern den Austausch bei Wartungsarbeiten und die Konstruktion passgenauer Gehäusesitze.
Das Nachsetzzeichen N signalisiert eine umlaufende Nut im Außenring. Diese Nut nimmt einen Sprengring auf, wodurch das Lager axial im Gehäuse fixiert wird. Zusätzliche Gehäusedeckel oder Halteschultern lassen sich so oft einsparen.
C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum verhindert, dass sich die Wälzkörper bei Erwärmung oder durch feste Passungen verspannen. Das Lager behält dadurch auch unter wechselnden thermischen Einflüssen seinen leichten Lauf.
Offene Ausführungen besitzen keine Dichtscheiben. Sie erlauben den freien Durchfluss von Schmierstoffen aus dem System, beispielsweise bei Ölbad- oder Zirkulationsschmierung. Zudem verursacht der Verzicht auf schleifende Dichtlippen geringere Reibungsverluste während der Drehung.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig bieten innerhalb dieser Temperaturspanne eine hohe Maßbeständigkeit.
Im Inneren führt ein robuster Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch geringes Gewicht, Temperaturunempfindlichkeit und gute Beständigkeit gegenüber industrieüblichen Schmiermitteln aus.
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