SKF
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Das Rillenkugellager 6013 /C4 von SKF misst 65x100x18 mm und bietet mit vergrößerter C4-Lagerluft hohe Betriebssicherheit bei starker Wärmeentwicklung.
Das Rillenkugellager 6013 /C4 ist ein einreihiges Wälzlager von SKF in Explorer-Ausführung. Bei Hauptabmessungen von 65 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite nimmt es vorrangig radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich diese Variante für Öl- oder Fettschmierung innerhalb geschlossener Maschinengehäuse. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und mit erhöhter Genauigkeit der Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3 ausgestattet, läuft das Lager vibrationsarm und maßhaltig.
Dieses Rillenkugellager eignet sich vor allem für Lagerungsstellen, bei denen konstruktionsbedingt höhere Betriebstemperaturen entstehen. Da der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 °C reicht, ist das Bauteil für thermische Belastungen ausgelegt. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei kontinuierlicher Schmierung. Weil das Lager offen ausgeführt ist, müssen externe Dichtungen der Gehäusekonstruktion das Eindringen von Schmutzpartikeln und den Austritt von Schmiermittel verhindern.
Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 wird gewählt, wenn im Betrieb deutliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Durch Erwärmung dehnt sich der Innenring stärker aus, was bei Standardlagerluft zu Verspannungen führen kann. Auch feste Passungen auf Welle oder Gehäuse verengen den radialen Spielraum. Die C4-Ausführung trägt dazu bei, dass auch unter thermischer Ausdehnung und festen Presssitzen ausreichend Betriebsspiel verbleibt, um ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden.
Das Lager weist eine zylindrische Innenbohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 18 mm auf. Diese standardisierten Hauptmaße ermöglichen den passgenauen Einbau auf Wellen und in Gehäusebohrungen, die für die einreihige Baureihe 6013 ohne Außenringnut konstruiert sind.
Das Kurzzeichen C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft, die über dem Normalspiel liegt. Dieser erweiterte Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen kompensiert temperaturbedingte Dehnungen im Betrieb sowie die Einengung des Spiels durch feste Wellen- und Gehäusepassungen.
Diese Einstufung steht für eine gegenüber der Normaltoleranz erhöhte Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Die engeren Fertigungstoleranzen verringern Rundlauffehler an Innen- und Außenring. Konstruktionen mit höheren Ansprüchen an Geräuscharmut, Rundlaufpräzision und ruhigen Schwingungsverlauf profitieren unmittelbar von dieser Präzisionsklasse.
Der zulässige Einsatzbereich erstreckt sich von -20 bis +150 °C. Da das Bauteil mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet ist und keine wärmeempfindlichen Elastomerdichtungen besitzt, hält es diesen thermischen Anforderungen stand. Voraussetzung für den sicheren Lauf ist ein temperaturbeständiger Schmierstoff im System.
Als offenes Lager ist diese Ausführung für Einbauorte vorgesehen, an denen ein zentraler Ölkreislauf oder eine bauseitige Fettfüllung die Schmierung übernimmt. Die offene Bauform erlaubt den ungehinderten Schmierstoffaustausch, verlangt jedoch externe Gehäusedichtungen, um das Lager vor Verunreinigungen und Flüssigkeiten zu schützen.
Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der mechanische Festigkeit und Verschleißfestigkeit aufweist. Die Führung der Kugelreihe übernimmt ein Käfig aus Stahlblech, der für dynamische Laufbedingungen ausgelegt ist.
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