SKF
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Das einreihige Rillenkugellager W606 -2RS1 von SKF aus nichtrostendem Stahl verbindet kompakte Maße von 6x17x6 mm mit beidseitiger Schleifdichtung gegen Feuchtigkeit.
Das Rillenkugellager W606 -2RS1 von SKF ist ein korrosionsbeständiges Miniatur-Wälzlager für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen. Gefertigt aus nichtrostendem Stahl für Innenring, Außenring und Wälzkörper, widersteht diese Ausführung Feuchtigkeit und korrosiven Einflüssen. Mit einem Innendurchmesser von 6 mm, einem Außendurchmesser von 17 mm und 6 mm Breite eignet sich die einreihige Konstruktion für kompakte Wellenlagerungen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper laufruhig bei normaler Radiallagerluft.
Dieses Miniatur-Rillenkugellager nimmt vorwiegend radiale Lasten sowie leichte axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Konstrukteure nutzen die korrosionsfeste Edelstahlausführung bevorzugt bei feuchten Umgebungsbedingungen sowie in korrosionsgefährdeten Baugruppen. Überall dort, wo reguläre Wälzlagerstähle durch Nässe oxidieren können, bietet dieses Edelstahl-Lager eine beständige Lösung. Zudem erlaubt der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad den Einsatz in thermisch beanspruchten Aggregaten.
Die beidseitig schleifende Dichtung (2RS1) schirmt das Innere des Lagers gegen feine Schmutzpartikel und Spritzwasser ab. Gleichzeitig hält sie das werksseitige Schmierfett in den Laufrillen zurück, was den laufenden Wartungsaufwand verringert. In Verbindung mit den Ringen und Wälzkörpern aus nichtrostendem Stahl bleibt die Wälzflächengeometrie auch bei hoher Feuchte intakt. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 (ABEC 1), wodurch Standardpassungen auf 6-mm-Wellen ohne Nacharbeit montiert werden können.
Die Abmessungen betragen 6 mm Bohrungsdurchmesser, 17 mm Außendurchmesser sowie 6 mm Baubreite. Dank dieser Geometrie lässt sich das Wälzlager in kompakte Konstruktionen integrieren. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt und schließt bündig mit Standardgehäusebohrungen ab.
Das Nachsetzzeichen 2RS1 kennzeichnet beidseitig angebrachte, schleifende Dichtungen. Diese Dichtelemente berühren den Innenring und schützen den Innenraum vor dem Eindringen von Feuchtigkeit oder Schmutzpartikeln. Gleichzeitig bleibt der Schmierstoff im Lagerinneren gebunden, was den Betrieb unter feuchten Bedingungen unterstützt.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus nichtrostendem Stahl. Dadurch eignet sich dieses Modell für Anwendungen mit Kontakt zu Feuchtigkeit, bei denen Standard-Wälzlagerstahl korrodieren würde. Ein Käfig aus Stahlblech hält die Kugeln auf Abstand und unterstützt die Führung im Laufbetrieb.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Dichtelemente und der interne Schmierstoff sind auf dieses Spektrum abgestimmt. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Dichtlippen ihre Schutzwirkung, sodass Schmierstoffverlust bei typischen Betriebstemperaturen entgegengewirkt wird.
Ausgeführt ist das Wälzlager mit normaler Radiallagerluft. Diese Standard-Lagerluft bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Führungsgenauigkeit und innerem Spiel für übliche Passungen bei Raumtemperatur. Die thermische Ausdehnung der 6-mm-Welle bleibt im regulären Einsatzbereich gering.
Gefertigt ist die Ausführung nach Toleranzklasse P0, was der Normklasse PN sowie ABEC 1 entspricht. Dies stellt den üblichen Standard für Maß- und Laufgenauigkeit dar. Anwender können reguläre Passungstoleranzen bei Wellen- und Gehäusesitzen wählen, ohne zusätzliche Sonderbearbeitungen der Lagersitze vorzunehmen.
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