NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,99 € | 132,88 € |
| 20 | 13,99 € | 125,88 € |
Das Rillenkugellager 6221 C3 von NSK ist mit 105 mm Bohrung und vergrößerter Radiallagerluft für thermisch anspruchsvolle Industrieanwendungen ausgelegt.
Das Rillenkugellager 6221 C3 ist ein einreihiges Radialkugellager für vielseitige Industrieanwendungen. Mit einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Breite von 36 mm nimmt dieses offene Wälzlager hohe Radialkräfte sowie beidseitig axiale Führungskräfte auf. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem formstabilen Stahlblechkäfig, deckt die Ausführung einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius im laufenden Betrieb ab.
Dieses einreihige Rillenkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo mittelgroße bis schwere Wellen gelagert und geführt werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei industriellen Getrieben und Antriebssträngen. Da das Bauteil als offenes Lager konzipiert ist, setzt es ein sauberes Gehäuseumfeld voraus. Im Gegenzug ermöglicht die Bauform eine reibungsarme Schmierung über den betrieblichen Öl- oder Fettkreislauf der Anlage.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist erforderlich, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innenring und Außenring auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse gewählt werden. Durch die Erwärmung dehnt sich der Werkstoff aus; die C3-Lagerluft gleicht dieses Maß aus und trägt dazu bei, inneren Verspannungen sowie vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen.
Das Wälzlager besitzt eine Innenbohrung von 105 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Breite von 36 mm. Es ist als einreihiges Lager ohne integrierte Dichtung ausgeführt und für die Aufnahme radialer sowie axialer Führungskräfte ausgelegt.
Die Lagerluftklasse C3 kennzeichnet ein Radialspiel, das über dem normalen Standardmaß liegt. Dies trägt dazu bei, dass sich das Lager bei Erwärmung oder nach festem Aufpressen auf die Welle nicht verspannt, wodurch die Leichtgängigkeit unterstützt wird.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Sie weisen minimale Reibung auf und eignen sich für Einbauräume, die durch externe Gehäusedichtungen geschützt sind und über eine zentrale Öl- oder Fettschmierung versorgt werden.
Dank des Stahlblechkäfigs und des Wälzlagerstahls liegt der zulässige Einsatzbereich zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Für den ordnungsgemäßen Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der auf diese Betriebstemperaturen abgestimmt ist.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Ausführung ist für gängige Anforderungen im Maschinenbau hinsichtlich Maßhaltigkeit und Rundlauf ausgelegt.
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