FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 42,75 € | 812,23 € |
| 3 | 85,50 € | 769,48 € |
Das Rillenkugellager 16044 -M-C3 von FAG bietet mit 220 mm Bohrung, Messingkäfig und C3-Lagerluft hohe Laufruhe im industriellen Dauerbetrieb.
Das einreihige Rillenkugellager 16044 -M-C3 von FAG ist ein offenes Radialkugellager für große Wellendurchmesser im Maschinen- und Anlagenbau. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 führt dieses Wälzlager primär radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen. Die offene Bauform ermöglicht eine direkte Schmierung über das Gehäusesystem, während der Außenring ohne Flansch oder Ringnut gefertigt ist. Dieses Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Die Lagereinheit kommt vorrangig bei Konstruktionen mit großen Wellendurchmessern sowie kombinierten Radial- und Axialbelastungen zum Einsatz. Die Bauform der Reihe 160 zeichnet sich durch einen schmalen Querschnitt bei einem Innendurchmesser von 220 mm aus. Dank des massiven Messingkäfigs widersteht die Ausführung Schwingungen und höheren Beschleunigungskräften. Durch den weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad eignet sich das Bauteil auch für thermisch anspruchsvolle Betriebsumgebungen.
Das Nachsetzzeichen kennzeichnet einen robusten Messingkäfig sowie die leicht erhöhte Radiallagerluft C3. Diese vergrößerte Lagerluft dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Welle oder Gehäusesitze auszugleichen, ohne dass sich das Lagerspiel unzulässig verringert. Da es sich um ein offenes Lager handelt, ist eine bauseitige Gehäuseabdichtung vorzusehen. Zudem muss die Schmierstoffauswahl auf den vorgesehenen Temperaturbereich und die Drehzahlbedingungen der Konstruktion abgestimmt werden.
Mit 220 mm Bohrung, 340 mm Außendurchmesser und 37 mm Breite entspricht das Bauteil der schmalen Baureihe 160 für Wellen mit großem Durchmesser.
Die Lagerluft C3 bedeutet eine gegenüber der Normalluft vergrößerte Radiallagerluft. Sie gleicht thermische Dehnungen zwischen Welle und Gehäuse aus und trägt dazu bei, Verspannungen der Wälzkörper bei festeren Passungen oder hohen Betriebstemperaturen zu vermeiden.
Der Käfig aus Messing führt die Wälzkörper formstabil und widerstandsfähig. Er eignet sich für Anwendungen mit Vibrationen, Schwingungen oder abrupten Beschleunigungen und bietet gegenüber Stahlblechkäfigen eine höhere mechanische Festigkeit.
Mangels integrierter Dicht- oder Deckscheiben erfolgt die Schmierung extern über das Gehäusesystem mit Fett oder Öl. Eine bauseitige Gehäusedichtung schützt die Lagerstelle vor Schmutzeintritt sowie Schmierstoffverlust.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Wälzlagerstahl und Messingkäfig sind für diese Spanne ausgelegt, sofern das bauseits gewählte Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Das Bauteil ist nach der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) gefertigt und erfüllt die gängigen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus.
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