FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,38 € | 7,18 € |
| 50 | 0,76 € | 6,80 € |
| 150 | 1,14 € | 6,42 € |
| 250 | 1,52 € | 6,04 € |
Das Rillenkugellager 6303 -C-Z (-Z) von FAG bietet mit den Maßen 17x47x14 mm, einseitiger Blechabdeckung und P6-Toleranz präzisen Lauf für anspruchsvolle Wellenführungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6303 -C-Z (-Z) von FAG Wälzlager nimmt primär radiale Belastungen auf und führt Wellen mit einem Durchmesser von 17 mm im Gehäuse. Dank der Abmessungen mit 47 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite fügt sich dieses Wälzlager in vielfältige Industrieantriebe ein. Die Ausführung zeichnet sich durch einen Stahlblechkäfig und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl aus. Durch die einseitige Blechabdeckung bleibt die Rückseite des Lagers für Schmierstoffkanäle zugänglich.
Dieses Rillenkugellager eignet sich für Konstruktionen, bei denen eine Seite der Lagerstelle vor Schmutzeintrag geschützt werden soll, während die andere Seite offen im Schmiersystem liegt. Typische Einsatzbereiche finden sich in Wellenlagerungen mit einseitiger Schmiermittelzufuhr sowie kompakten Industrieantrieben. Da das Lager radiale Kräfte sowie moderate Axialkräfte in beide Richtungen aufnimmt, unterstützt es rotierende Wellen wirksam. Konstrukteure nutzen den zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut für den Einbau in glatte Gehäusebohrungen.
Die Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3) definiert engere Maß- und Lauftoleranzen als bei der Normaltoleranz. Das trägt zu einem ruhigen Lauf bei und reduziert Schwingungen bei höheren Drehzahlen. Die einseitige Deckscheibe mit dem Nachsetzzeichen Z deckt das Wälzlager mechanisch ab, ohne Reibungsverluste zu erzeugen, da sie berührungslos am Innenring vorbeiläuft. Diese Variante empfiehlt sich, wenn im Gehäuseinneren Schmieröl zirkuliert, die Lagerstelle nach außen hin jedoch gegen Partikel abgeschirmt sein soll.
Das Lager besitzt die Hauptabmessungen 17 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite. Es verfügt über eine einseitige Z-Deckscheibe aus Stahlblech, die berührungslos abdichtet, sowie Wälzkörper aus Wälzlagerstahl. Ein Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in der Laufbahn. Die Fertigung nach Toleranzklasse P6 sorgt für erhöhte Laufgenauigkeit.
Das Kennzeichen Z weist auf eine einseitig angebrachte Deckscheibe aus profiliertem Stahlblech hin. Diese Scheibe schirmt das Lagerinnere gegen gröbere Schmutzpartikel ab. Da kein Kontakt zur Dichtfläche des Innenrings besteht, entstehen keine zusätzlichen Reibungsverluste. Die gegenüberliegende Seite bleibt offen, was die Zufuhr von Schmierstoff aus dem Gehäuseinneren ermöglicht.
Die Einstufung nach P6 oder ABEC 3 kennzeichnet geringere Abweichungen bei Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser und Rundlauf gegenüber der normalen Toleranzklasse. Diese engere Fertigungstoleranz verbessert den Rundlauf im Betrieb, mindert Vibrationen und unterstützt eine präzise Führung der Welle. Das ist besonders vorteilhaft bei Anwendungen mit gehobenen Ansprüchen an die Laufruhe.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt diese Bauform vorrangig Radialkräfte auf, die senkrecht zur Welle wirken. Durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring kann das Lager gleichzeitig axiale Belastungen in beiden Richtungen übertragen. Reine Axialbelastungen oder stark fluchtende Wellen sollten vermieden werden, da das Lager keine Winkelbeweglichkeit aufweist.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung im Betrieb. Dies verringert die Reibung und die Wärmeentwicklung innerhalb der Wälzkörperreihe. Zudem zeichnet sich der Blechkäfig durch ein geringes Eigengewicht und unempfindliches Verhalten gegenüber gängigen mineralischen Schmierfetten und Schmierölen aus.
Der Außenring ohne Nut oder Flansch erfordert eine passgenaue Gehäusebohrung mit definierter axialer Anlage. Die axiale Fixierung im Gehäuse erfolgt üblicherweise über Gehäusedeckel, Passungsabsätze oder Sicherungsringe im Bauraum. Achten Sie bei der Montage darauf, dass die Einpresskräfte stets nur auf den Ring wirken, der die Passung bildet, um Schäden an den Laufbahnen zu vermeiden.
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