SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 8,88 € | 168,76 € |
| 5 | 17,77 € | 159,87 € |
Das Rillenkugellager 6211 M von SKF ist ein offenes einreihiges Wälzlager mit Messingkäfig und 55x100x21 mm für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6211 M verbindet Abmessungen von 55 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite mit der Festigkeit eines massiven Messingkäfigs. Als offenes Wälzlager eignet es sich vorrangig für Baugruppen, in denen Schmieröl frei zirkulieren kann oder eine gezielte Schmierstoffzufuhr besteht. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verleiht den Wälzkörpern und Ringen hohe Formstabilität. In der Explorer-Ausführung von SKF ist das einreihige Lager vor allem auf hohe Radialkräfte sowie beidseitige axiale Führungskräfte ausgelegt.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Lager bevorzugt für Wellenlagerungen mit kontinuierlicher Schmierstoffversorgung oder erhöhten Schwingungsbelastungen. Der verbaute Messingkäfig dämpft Schwingungen und nimmt dynamische Lastwechsel im Dauerbetrieb auf. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtungen gelangt externes Schmieröl ungehindert an Kugeln und Laufbahnen, was die Wärmeabfuhr im Aggregat begünstigt. Das Bauteil deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab und eignet sich damit für vielfältige thermische Umgebungsbedingungen.
Die Ausführung mit Messingkäfig (Nachsetzzeichen M) zeigt sich unempfindlich gegenüber Schwingungen und höheren Beschleunigungskräften. Ergänzt wird dieser Aufbau durch die Toleranzklasse P6 (entsprechend ABEC 3), welche geringere Rundlauf- und Maßabweichungen als die Standardtoleranz aufweist. Dies unterstützt einen vibrationsarmen Lauf der Welle. Berücksichtigen Sie bei der Montage, dass die normale Radiallagerluft durch Wellen- und Gehäusepassungen verringert wird. Da das Lager offen ausgeführt ist, erfordert die Konstruktion bauseitige Gehäusedichtungen gegen Schmutzeintrag.
Mit 55 mm Bohrungsdurchmesser, 100 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite weist das einreihige Lager genormte Hauptabmessungen auf. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt, was den Einbau in durchgehende Gehäusebohrungen unterstützt.
Ein Massivkäfig aus Messing führt die Wälzkörper mit hoher Stabilität und zeichnet sich durch Festigkeit sowie Unempfindlichkeit gegenüber Schwingungen aus. Zudem neigt Messing bei kurzzeitiger Mangelschmierung seltener zum Festfressen.
P6 entspricht der US-Norm ABEC 3 und definiert gegenüber der Normaltoleranz engere Grenzmaße für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser und Planlauf. Diese erhöhte Fertigungsgenauigkeit reduziert Laufabweichungen und begünstigt einen ruhigen, gleichmäßigen Betrieb bei mittleren bis höheren Drehzahlen.
Der spezifizierte Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Ringe und Wälzkörper aus 100Cr6-Wälzlagerstahl sowie der Messingkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maß- und Formstabilität. Eingesetzte Schmierstoffe sind auf diese thermischen Bedingungen abzustimmen.
Offene Wälzlager verzichten auf Deck- oder Dichtscheiben, wodurch Schmiermittel wie Öl oder Fett ungehindert zwischen Innen- und Außenring fließen kann. Sie eignen sich für geschlossene Baugruppen, bei denen bauseitige Dichtelemente das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindern.
Als normale Radiallagerluft wird das standardmäßige radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand bezeichnet. Nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Fügen ins Gehäuse verringert sich dieses Spiel auf das betriebliche Maß.
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