SKF
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Das Rillenkugellager W61900 -2Z aus nichtrostendem Stahl verbindet kompakte Maße von 10x22x6 mm mit beidseitigen Deckscheiben für korrosionsgefährdete Bauräume.
Das einreihige Rillenkugellager W61900 -2Z von SKF ist für Anwendungen konzipiert, bei denen Feuchtigkeit oder korrosive Einflüsse auftreten. Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus nichtrostendem Stahl. Die schmale Bauform mit 10 mm Bohrung, 22 mm Außendurchmesser und 6 mm Breite nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig, während die normale Radiallagerluft für einen ruhigen Lauf sorgt.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen mit begrenztem Einbauraum und Kontakt mit Feuchtigkeit. Typische Anwendungen finden sich dort, wo korrosionsbeständige Materialien und geringe Abmessungen erforderlich sind. Durch die Ausführung aus nichtrostendem Stahl widersteht das Bauteil Feuchtigkeit und Nässe. Das Lager kommt überall dort in Frage, wo Schutz gegen Korrosion und kompakte Querschnitte benötigt werden.
Die Kennzeichnung -2Z weist auf beidseitige Deckscheiben aus Blech hin. Diese berührungslosen Spaltdichtungen schirmen die Laufbahnen gegen groben Schmutz und Staubpartikel ab, ohne zusätzlichen Reibungswiderstand zu erzeugen. Dadurch bleibt das Lager leichtgängig und eignet sich für höhere Drehzahlen. Beachten Sie bei der Auslegung den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad sowie die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) für standardisierte Lagersitze.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 10 mm, einen Außendurchmesser von 22 mm und eine Breite von 6 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt weder über einen Flansch noch über eine Ringnut, wodurch sich das einreihige Lager platzsparend in genormte Gehäusebohrungen montieren lässt.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper sind aus nichtrostendem Stahl gefertigt. Dieser Werkstoff schützt das Wälzlager vor Korrosionsschäden durch Feuchtigkeit. Zur stabilen Führung der Kugeln dient ein Käfig aus Stahlblech, der die Wälzkörper im Betrieb in gleichmäßigem Abstand führt.
Das Kürzel -2Z steht für zwei Deckscheiben aus Blech, die beidseitig im Außenring sitzen. Da diese Scheiben berührungslos arbeiten, verursachen sie kein zusätzliches Reibmoment. Sie halten feste Schmutzpartikel aus dem Inneren fern und unterstützen den Verbleib des Schmierstoffs in den Laufbahnen.
Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft, oft auch als CN bezeichnet. Diese Auslegung ist für gängige Wellen- und Gehäusepassungen sowie normale Betriebstemperaturen abgestimmt. Sie dient dazu, dass sich die Bauteile im laufenden Betrieb frei drehen können, ohne unerwünschte Vorspannung aufzubauen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten der nichtrostende Stahl, der Stahlblechkäfig und die metallischen Deckscheiben ihre Formstabilität. Bei dauerhaftem Betrieb nahe den Grenztemperaturen sollte der verwendete Schmierstoff passend auf die Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN, die der internationalen Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Dies ist der bewährte Standard für Industrieanwendungen mit definierten Grenzwerten für Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Für den Einbau genügen fachgerecht bearbeitete Lagersitze auf Welle und Gehäuse.
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