SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,59 € | 125,12 € |
| 20 | 13,17 € | 118,54 € |
Das Rillenkugellager 61821 von SKF bietet mit 105x130x13 mm eine kompakte Bauform zur Aufnahme radialer Lasten bei geringem Bauraum.
Dieses einreihige Rillenkugellager 61821 von SKF zeichnet sich durch einen besonders schmalen Querschnitt im Verhältnis zum Wellendurchmesser aus. Das offene Wälzlager besteht aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl und führt die Wälzkörper in einem stabilen Stahlblechkäfig. Konstruktionen mit großem Wellendurchmesser profitieren von der geringen radialen Bauhöhe, wenn Bauraum und Gewicht gering bleiben sollen. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Konstrukteure setzen dieses Wälzlager vor allem dort ein, wo bei großem Wellendurchmesser von 105 mm nur wenig radialer Einbauraum zur Verfügung steht. Es nimmt vornehmlich radiale Kräfte auf, führt die Welle und eignet sich für moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit Hohlwellen oder durchgehenden Wellen sowie im allgemeinen Vorrichtungs- und Maschinenbau.
Als offene Ausführung besitzt das Rillenkugellager 61821 keine integrierten Dichtscheiben. Schmierstoffe wie Öl oder Fett gelangen ungehindert an die Laufbahnen, was eine einfache Nachschmierung im Gehäuse ermöglicht. Planen Sie deshalb im Gehäusedeckel oder an den Gehäusewänden externe Dichtungen ein, um den Schmierstoff im Lager zu halten und den Schmutzeintrag zu reduzieren. Mit seiner normalen Radiallagerluft eignet sich das Bauteil für Standard-Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 105 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 13 mm. Mit dieser schmalen Querschnittsgeometrie zeichnet sich das Wälzlager durch eine geringe radiale Bauhöhe bei gleichzeitig großem Bohrungsdurchmesser aus.
Ein offenes Lager besitzt ab Werk weder Deck- noch Schleifdichtungen an den Stirnseiten. Die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig liegen frei, sodass Schmierstoffe aus dem umliegenden Gehäuse ungehindert zirkulieren können. Bei der Konstruktion muss das Gehäuse mit externen Dichtringen gegen Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust geschützt werden.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand ohne Vorsatz- oder Nachsetzzeichen. Diese Auslegung ist auf übliche Passungen von Welle und Gehäuse abgestimmt. Sie trägt dazu bei, dass sich das Betriebsspiel bei üblichen Temperaturdifferenzen nicht unzulässig verringert.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieses Bereichs ihre Maßhaltigkeit. Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Lauf ist ein Schmierstoff, der für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
P0 beziehungsweise PN steht für die Standard-Toleranzklasse und entspricht der Einstufung ABEC 1. Diese Einstufung definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Innen- und Außenring. Sie genügt den Qualitätsanforderungen der meisten Anwendungen im klassischen Maschinen- und Anlagenbau.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus dem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieses Material zeichnet sich durch Formstabilität und Festigkeit unter radialer Last aus. Der integrierte Käfig zur Führung der Kugeln ist aus stabilem Stahlblech gefertigt.
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