ZEN
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Rillenkugellager F61904 -2Z mit Flansch am Außenring, 20x37x9 mm, beidseitig abgedeckt für exakte axiale Führung kompakter Wellen.
Das einreihige Rillenkugellager F61904 -2Z von ZEN verbindet kompakte Abmessungen mit einem integrierten Flansch am Außenring. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 37 mm und einer schmalen Breite von 9 mm eignet sich diese Bauform für Konstruktionen mit begrenztem Einbauraum. Der Außenringflansch erleichtert die axiale Positionierung im Gehäuse, da Anschlagschultern entfallen können. Beidseitige Blechdeckscheiben schützen das Lagerinnere vor groben Schmutzpartikeln.
Dieses Lager kommt vor allem bei Anwendungen zum Einsatz, bei denen eine definierte axiale Fixierung im Gehäuse ohne zusätzliche Sicherungsringe erforderlich ist. Der Flansch stützt Axialkräfte direkt am Gehäuserand ab. In Kombination mit der schmalen Bauform spart die Lagerung axialen Bauraum bei moderaten Radial- und Axialbelastungen ein.
Die Ausführung -2Z verfügt über berührungslose Metalldeckscheiben auf beiden Seiten. Diese Konstruktion hält Schmierfett im Lager und wehrt feste Fremdkörper ab, ohne zusätzlichen Reibungswiderstand oder nennenswerte Wärme zu erzeugen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 präzise. Dank normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) lässt sich das Lager passgenau auf Wellen mit 20 mm Durchmesser montieren.
Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 37 mm sowie einer Baubreite von 9 mm weist das Lager kompakte Maße auf. Der Flansch am Außenring steht radial über den Außendurchmesser hinaus. Damit ermöglicht das Bauteil einen bündigen Anschlag an Gehäusebohrungen, was die Konstruktion vereinfacht und separate axiale Halteelemente einspart.
Zwei berührungslose Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech kennzeichnen die Ausführung -2Z. Sie sitzen fest im Außenring und reichen nah an den Innenring heran. Dieser Spalt schützt das Innere vor festen Partikeln und Staub. Da die Dichtscheiben nicht schleifen, bleibt das Drehmoment niedrig und die Erwärmung gering.
Ein Flansch am Außenring dient als mechanischer Anschlag bei der Montage im Gehäuse. Das Lager lässt sich dadurch direkt in eine Durchgangsbohrung einschieben, ohne dass eine Gehäuseschulter oder ein Sprengring erforderlich ist. Das spart Fertigungsaufwand bei der Aufnahmebohrung und sichert den Lagersitz gegen axiales Wandern ab.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Komponenten aus gehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6), der Stahlblechkäfig und die metallischen Deckscheiben sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt. Bei dauerhaftem Betrieb nahe der oberen Grenze empfiehlt sich die Prüfung des Schmierstoffs auf thermische Beständigkeit.
Die Toleranzklasse P0 bezeichnet die Normaltoleranz, vergleichbar mit der Klassifizierung ABEC 1. Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Laufabweichungen für industrielle Standardanwendungen. Für gewöhnliche Wellensitze und Gehäusepassungen im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse eine abgestimmte Passgenauigkeit bei wirtschaftlicher Fertigung.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel verringert sich beim Fügen des Innenrings auf die 20-mm-Welle sowie beim Einpassen in das Gehäuse. Bei üblichen Passungen bleibt ausreichend Restspiel erhalten, damit die Kugeln im Betrieb klemmfrei abrollen.
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