NACHI
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Das Rillenkugellager 6015 ZZE von NACHI bietet mit 75 mm Bohrung und beidseitigen Deckscheiben soliden Schutz für vielseitige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6015 ZZE ist ein einreihiges Wälzlager zur Aufnahme radialer Kräfte und moderater axialer Belastungen in beiden Richtungen. Hergestellt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt diese Ausführung über einen stabilen Stahlblechkäfig sowie die normale Radiallagerluft. Das Fabrikat von NACHI zeichnet sich durch seine beidseitigen Blechdeckscheiben aus, welche das Eindringen von Schmutzpartikeln hemmen. Mit den Hauptabmessungen von 75 mm Innendurchmesser, 115 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite eignet sich die Konstruktion für viele klassische Maschinenbau-Konzepte.
Dieses Rillenkugellager kommt vorrangig bei gleichmäßigen Drehzahlen und sauber geführten Wellen zum Einsatz. Durch den Temperaturbereich von -40 bis +120 Grad eignet sich das Lager für standardisierte Industrieumgebungen ohne externe Schmierstoffzufuhr. Die Konstruktion verbindet bei 75 mm Wellendurchmesser einen Außendurchmesser von 115 mm mit einer schmalen Einbaubreite von 20 mm für kompakte Bauräume.
Die ZZE-Kennzeichnung steht für beidseitige, berührungslose Abdeckungen aus profiliertem Blech. Diese Scheiben schützen den Innenraum vor groben Fremdkörpern, ohne zusätzliche Reibung oder Wärmeentwicklung zu verursachen. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft (Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1) eignet sich das Lager für Einbaufälle mit üblichen Passungen und durchschnittlichen Betriebstemperaturen. Weil der Außenring ohne Nut oder Flansch gefertigt ist, fügt sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen ein.
Die Maße betragen 75 mm Innendurchmesser, 115 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den Einbau auf zylindrischen Wellen und in passenden Lagergehäusen. Das Lager besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Sicherungsnut.
Das Kürzel ZZE bezeichnet beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech. Diese schließen das Lagerinnere berührungslos ab, wodurch keine zusätzliche Reibung entsteht und hohe Drehzahlen möglich bleiben. Die Scheiben halten Schmutzpartikel fern und unterstützen den Verbleib des Schmierstoffs im Inneren der Wälzkörperlaufbahn.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -40 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten die Wälzkörper sowie die Ringe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Für Einsätze außerhalb dieser Grenzwerte sind gesonderte thermische Ausführungen erforderlich.
Eine normale Radiallagerluft eignet sich für Montagefälle mit Standardtoleranzen auf Welle und Gehäuse. Wenn im Betrieb keine außergewöhnlichen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten, unterstützt dieses radiale Spiel einen vibrationsarmen Lauf und eine gleichmäßige Lastverteilung auf die Kugeln.
Ein Stahlblechkäfig führt die einreihig angeordneten Wälzkörper zuverlässig im Lagerinneren. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit aus. Er widersteht Erschütterungen im Regelbetrieb und beansprucht keinen zusätzlichen Bauraum.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Maß- und Rundlauftoleranzen für allgemeine Industrieanwendungen ab. Sie bietet eine verlässliche Passgenauigkeit auf Standardwellen ohne erhöhten Fertigungsaufwand.
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