NACHI
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Das offene Rillenkugellager 6003 C3 von NACHI bietet mit 17x35x10 mm kompakte Maße und vergrößerte Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6003 C3 ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen mit vorwiegend radialem Lastanteil. Mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm und einer Breite von 10 mm entspricht die Baugröße standardisierten Einbauräumen. NACHI fertigt dieses Lager aus Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig. Da die Bauform offen ausgeführt ist, eignet sich das Lager für ölgeschmierte Systeme oder Gehäusekonstruktionen mit separater Gehäusedichtung.
Das Rillenkugellager 6003 C3 kommt vorwiegend bei Lagerungen zum Einsatz, bei denen radiale Lasten und thermische Einflüsse zusammentreffen. Die offene Konstruktion ermöglicht eine direkte Zufuhr von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Gehäuse. Durch die Fertigung aus Wälzlagerstahl für Ringe und Wälzkörper bleibt das Bauteil im Bereich von -20 bis +150 Grad formstabil.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen kompensiert Maßänderungen, die durch Passungsübermaße beim Aufpressen oder durch betriebsbedingte Erwärmung entstehen. Bei Anwendungen mit Temperaturgradienten zwischen Innenring und Außenring wirkt die Lagerluft C3 einem vorzeitigen Verspannen des Wälzlagers entgegen. Bei der Konstruktion sind die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) sowie die offene Bauweise ohne integrierte Dichtscheiben zu berücksichtigen.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 17 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm sowie eine Gesamtbreite von 10 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und weist weder Flansch noch Ringnut auf. Durch diese Abmessungen passt das einreihige Rillenkugellager in standardisierte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zu Lagern mit Normalspiel. Das zusätzliche radiale Spiel gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung aus oder fängt eine Einengung durch feste Wellenpassungen ab. Dadurch läuft das Lager auch unter Wärmeentwicklung frei und verringert das Risiko mechanischer Klemmungen.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der Druckbeanspruchungen im Wälzkontakt aufnimmt. Die Führung der Kugeln übernimmt ein Stahlblechkäfig. Diese Werkstoffkombination begünstigt eine hohe Verschleißfestigkeit und ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt.
Da die offene Ausführung über keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben verfügt, erfordert das Bauteil ein externes Schmiersystem oder eine Schmierung über den Gehäuseinnenraum. Das Lager lässt sich wahlweise mit Schmierfett befüllen oder im Ölbad betreiben. Zudem müssen Gehäusedichtungen das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindern.
Der spezifizierte Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Der verwendete Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl behalten in diesem Fenster ihre Formstabilität. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass Fett oder Öl für die anfallenden Betriebstemperaturen geeignet sind.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 gefertigt, was im internationalen Vergleich der Klasse PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht. Diese Fertigungsgenauigkeit deckt Anforderungen im Maschinenbau ab und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf bei standardmäßigen Wellen- und Gehäusepassungen.
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