ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das offene Rillenkugellager 6203 -C3 von ZEN bietet mit 17x40x12 mm und vergrößerter Lagerluft vielseitige Einsatzmöglichkeiten bei Radialbelastungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6203 -C3 nimmt vorwiegend radiale Kräfte auf und führt Wellen im Gehäuse. Dank der Fertigung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich das Bauteil durch hohe Formstabilität im industriellen Dauerbetrieb aus. Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben ermöglicht die Konstruktion eine freie Schmiermittelzirkulation im Lagerraum. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die rollenden Elemente auf gleichmäßigem Abstand und unterstützt ruhige Laufeigenschaften.
Konstrukteure und Instandhalter greifen auf dieses Wälzlager zurück, wenn Antriebe oder Getriebegehäuse über eine externe Schmierung verfügen. Die offene Konstruktion kommt vor allem in Systemen mit Ölumlauf oder geschützten Fetträumen zum Tragen. Typische Einsatzorte finden sich in Elektromotoren, Pumpen sowie Getrieben des allgemeinen Maschinenbaus. Durch die Eignung für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad meistert die Komponente anspruchsvolle thermische Umgebungsbedingungen im industriellen Alltag.
Das Nachsetzzeichen C3 weist eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung aus. Diese zusätzliche Luftreserve ist dann entscheidend, wenn im Betrieb betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innenring und Außenring entstehen. Dehnt sich die Welle stärker aus als das umgebende Bauteil, gleicht das vergrößerte Radialspiel diese Differenz aus und verhindert ein Verklemmen der Wälzkörper. Auch bei festen Passungen auf Welle und Gehäuse begünstigt diese Ausführung den leichten Lauf.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 17 mm, einen Außendurchmesser von 40 mm sowie eine Baubreite von 12 mm. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Bei der Auslegung von Welle und Gehäusebohrung dienen diese metrischen Nenngrößen als verlässliche Planungsgrundlage.
Das Kürzel C3 beschreibt eine vergrößerte radiale Lagerluft. Zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen steht ab Werk mehr Bewegungsspielraum zur Verfügung als bei Standardlagern. Diese Eigenschaft kompensiert thermische Ausdehnungen bei Erwärmung oder den radialen Spielverlust, der beim Aufpressen fester Passungssitze entsteht.
Offene Wälzlager besitzen weder Deckscheiben noch berührende Dichtlippen. Schmierstoffe wie Öl oder Gehäusefett können ungehindert in den Wälzraum fließen, was die Wärmeabfuhr begünstigt. Allerdings muss die Einbaustelle durch eine übergeordnete Gehäusekonstruktion wirksam vor dem Eindringen von Staub, Spänen und Feuchtigkeit geschützt sein.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Sowohl die Wälzkörper und Ringe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl als auch der Käfig aus Stahlblech bewahren innerhalb dieser Spanne ihre mechanische Belastbarkeit. Die Schmierstoffwahl im Gehäuse muss auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Dieses Bauteil entspricht der Standardtoleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Genauigkeitsklasse deckt die Anforderungen der meisten industriellen Anwendungen im Maschinenbau ab. Sie unterstützt einen passgenauen Sitz auf genormten Wellen und in entsprechenden Gehäusepassungen.
Die Führung der Wälzkörper übernimmt ein Stahlblechkäfig. Diese Käfigbauart hält das Eigengewicht niedrig, beansprucht wenig Bauraum im Wälzraum und widersteht üblichen Stoß- sowie Schwingungsbelastungen. Zudem verhält sich das Metall widerstandsfähig gegenüber industriellen Schmierstoffen und thermischen Einflüssen.
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