NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,00 € | 170,94 € |
| 20 | 17,99 € | 161,95 € |
Das Rillenkugellager 6226 von NACHI eignet sich mit 130 mm Bohrung und offener Bauform für Lagerungen mit hohen Radiallasten im Maschinenbau.
Das einreihige Rillenkugellager 6226 nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und führt Wellen in beiden axialen Richtungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Großlager durch Formstabilität und Belastbarkeit aus. Als offenes Lager ist die Konstruktion für Einbauorte gedacht, an denen die Schmierung über ein externes Öl- oder Fettsystem erfolgt. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen von Innen- und Außenring.
Diese Baugröße kommt vorrangig bei Wellenlagerungen mit hohem Radialkraftbedarf zum Einsatz. Durch die Kombination aus 130 mm Wellendurchmesser und 230 mm Außendurchmesser nimmt das Lager hohe Kräfte bei mittleren bis höheren Drehzahlen auf. Da der Außenring ohne Nut und Flansch ausgeführt ist, lässt sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Der Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad deckt thermisch anspruchsvolle Umgebungsbedingungen ab.
Weil dieses Lager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Laufbahnen. Dies begünstigt den Wärmetransport bei Ölumlaufschmierung, verlangt jedoch ein abgedichtetes Umfeld gegen Schmutzeintrag. Mit der normalen Radiallagerluft und der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Modell für gängige Einbaupassungen ohne außergewöhnliche Wärmedehnungen. Vor dem Einbau empfiehlt sich der Abgleich der Wellen- und Gehäusetoleranzen mit dieser Toleranzklasse.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 130 mm für den Sitz auf der Welle, einen Außendurchmesser von 230 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 40 mm. Diese Hauptabmessungen folgen den üblichen Vorgaben für metrische Wälzlager dieser Baureihe.
Die normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie gleicht betriebsbedingte Erwärmungen moderat aus und trägt bei Standardpassungen von Welle und Gehäuse zum vorgesehenen Rundlauf bei.
Offene Wälzlager enthalten ab Werk keine Fettfüllung. Sie binden das Lager direkt an ein bestehendes Ölschmiersystem an oder versehen es bei der Erstmontage mit einem geeigneten Wälzlagerfett. Das Lagergehäuse muss dafür über externe Dichtungen verfügen.
Sowohl die Ringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Der verbaute Käfig ist aus gepresstem Stahlblech gefertigt, was das Gesamtgewicht reduziert und Raum für den Schmierstoffdurchtritt lässt.
Die Werkstoffkombination aus Wälzlagerstahl und Stahlblechkäfig deckt einen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Vor Inbetriebnahme sollte geprüft werden, ob der verwendete Schmierstoff für diese Betriebstemperaturen spezifiziert ist.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Genauigkeitsklasse bei Wälzlagern. Sie legt die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen fest. Diese Toleranzklasse ist für die Mehrzahl industrieller Wellenlagerungen vorgesehen.
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