SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,57 € | 48,82 € |
| 30 | 5,14 € | 46,25 € |
Das einreihige Rillenkugellager 61912 von SKF bietet kompakte Abmessungen von 60x85x13 mm für platzsparende Konstruktionen bei vorwiegend radialen Lasten.
Das Rillenkugellager 61912 gehört zur schmal bauenden Reihe der Radial-Rillenkugellager. Es nimmt vornehmlich Radialkräfte auf, führt Wellen mit der Toleranzklasse P0/PN und eignet sich für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses einreihige Bauteil durch seine offene Bauform aus. Instandhalter und Konstrukteure nutzen das Lager bei Projekten, in denen minimale Reibung und kompakte Anschlussmaße bei einem Innendurchmesser von 60 mm im Vordergrund stehen.
Konstrukteure setzen dieses Wälzlager dort ein, wo bei großem Wellendurchmesser nur wenig radialer Einbauraum bereitsteht. Dank der schmalen Ausführung mit 13 mm Breite und 85 mm Außendurchmesser fungiert es als tragfähiges Führungselement für rotierende Wellen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Vorrichtungen mit externer Öl- oder Fettschmierung.
Die ungedichtete Konstruktion erlaubt den ungehinderten Austausch mit dem Schmiermittel des umgebenden Gehäuses. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und verringert Reibungsverluste. Da keine schleifenden Dichtlippen vorhanden sind, bleibt das Laufmoment gering. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt und die normale Radiallagerluft deckt Standard-Einbaubedingungen ohne besondere Passungsanforderungen ab.
Das Lager hat einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm und eine schmale Breite von 13 mm. Durch diesen Querschnitt gehört es zu den dünnwandigen Baureihen. Diese Maße ermöglichen den Einbau bei größeren Wellen in Gehäusen, die nur wenig Platz in radialer Richtung bieten.
Offene Lager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch Schmieröle oder Schmierfette aus dem Gehäusesystem ungehindert an die Wälzkörper gelangen. Gleichzeitig entfällt der Reibungswiderstand berührender Dichtlippen. Dies begünstigt einen leichten Lauf, setzt jedoch eine saubere Einbauumgebung oder externe Abdichtung des Gehäuses voraus.
Die Kennzeichnung steht für die Standard-Toleranzklasse bei Wälzlagern. Sie legt die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen fest. Bauteile dieser Genauigkeitsklasse eignen sich für den Großteil aller industriellen Antriebe und Maschinenbau-Anwendungen, bei denen keine extrem gesteigerten Rundlaufanforderungen herrschen.
Der Käfig hält die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl in festem Abstand zueinander und verhindert deren Berührung während der Drehung. Die Ausführung aus Stahlblech zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und ist für den angegebenen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad formstabil.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel ist so abgestimmt, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen ins Gehäuse bei normalen Betriebstemperaturen ein leichtgängiger Lauf erhalten bleibt.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff widersteht mechanischen Druckbelastungen auf den Laufbahnen und behält seine Maßstabilität im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad bei sachgemäßer Schmiermittelzufuhr bei.
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