FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 24,50 € | 465,48 € |
| 3 | 49,00 € | 440,98 € |
Das Rillenkugellager 61940 -C3 von FAG Wälzlager bietet mit den Maßen 200x280x38 mm eine tragfähige Lagerung für anspruchsvolle Radialbelastungen.
Das Rillenkugellager 61940 -C3 ist ein einreihiges Wälzlager nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1, das primär radiale Kräfte und axiale Führungskräfte aufnimmt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich diese offene Ausführung für geschmierte Baugruppen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Durch den stabilen Stahlblechkäfig und den Außenring ohne Flansch oder Nut fügt sich das Bauteil passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen ein.
Konstrukteure setzen dieses offene Lager vor allem im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Industrieanwendungen mit großen Wellendurchmessern von 200 mm ein. Da keine integrierten Schleifdichtungen Reibungswärme erzeugen, eignet sich die offene Bauform insbesondere für geschlossene Gehäusekonstruktionen mit kontinuierlicher Ölschmierung oder geregelter Fettversorgung. Das einreihige Rillenkugellager stützt rotierende Wellen und nimmt radiale Betriebskräfte sowie moderate Axiallasten in beiden Richtungen auf.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte radiale Lagerluft im Auslieferungszustand hin. Diese Eigenschaft gleicht Maßänderungen aus, wenn feste Passungen den Innenring aufweiten oder Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Bei Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad dehnt sich der Wälzlagerstahl aus, wobei das vergrößerte Radialspiel dazu beiträgt, ein Verspannen der Wälzkörper in den Laufbahnen zu vermeiden. Um eine dauerhafte Funktion zu unterstützen, sollte die Gehäuseumgebung das offene Wälzlager vor Schmutzeintrag abschirmen.
Mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm sowie einer Breite von 38 mm zeichnet sich das Wälzlager durch eine schmale Bauform im Verhältnis zum Wellendurchmesser aus. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben, wodurch keine zusätzliche Reibung an berührenden Dichtlippen entsteht. Diese Bauart erleichtert die Schmierstoffzirkulation im Gehäuse. Für den zuverlässigen Betrieb erfordert der offene Aufbau eine externe Gehäuseabdichtung, um das Eindringen von Schmutz und den Verlust von Schmiermittel zu minimieren.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Zusammen mit dem temperaturbeständigen Stahlblechkäfig bleibt das Bauteil über das gesamte angegebene Temperaturfenster formstabil.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Wälzkörper gleichmäßig in der Laufbahn und verhindert den direkten Kontakt zwischen den Kugeln. Das Bauteil verbindet ein geringes Eigengewicht mit solider Festigkeit. Zudem begünstigt die offene Käfigform den ungehinderten Durchfluss von Schmieröl oder Schmierfett im Lagerinneren.
Die Toleranzklasse P0 entspricht der Normaltoleranz PN sowie ABEC 1 und definiert die Standardgenauigkeit für Maß- und Formtreue. Diese Ausführung genügt den Anforderungen üblicher Industrieanwendungen und erlaubt eine fachgerechte Montage auf Standardwellen sowie in zylindrisch gefertigten Gehäusebohrungen.
Eine C3-Lagerluft empfiehlt sich bei thermischen Differenzen zwischen rotierender Welle und Gehäuse sowie bei festen Übermaßpassungen. Das vergrößerte Spiel trägt dazu bei, dass das Betriebsspiel unter Last und Erwärmung nicht unzulässig abnimmt, wodurch erhöhte Reibung und vorzeitiger Verschleiß an den Laufbahnen vermieden werden.
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