FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,48 € | 47,11 € |
| 30 | 4,96 € | 44,63 € |
Das Rillenkugellager 6215 -Z-C3 von FAG Wälzlager bietet mit 75 mm Bohrung und 130 mm Außendurchmesser stabilen Lauf bei erhöhter Betriebstemperatur.
Das einreihige Rillenkugellager 6215 -Z-C3 von FAG Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Maßen 75x130x25 mm, eignet sich dieses Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Instandhalter nutzen die genormten Anschlussmaße für den direkten Komponententausch, während technische Einkäufer von der Fertigung in Normaltoleranz P0/ABEC 1 profitieren. Gewerbliche Kunden finden hier eine gängige Baugröße für rotierende Wellen im Maschinen- und Anlagenbau.
Dieses Radialkugellager eignet sich für Konstruktionen mit 75 mm Wellendurchmesser, bei denen kombinierte Radial- und Axiallasten aufgenommen werden müssen. Rotierende Wellen profitieren von der gleichmäßigen Führung der Wälzkörper durch den Stahlblechkäfig. Das Lager wird bevorzugt in Aggregaten eingesetzt, bei denen durch Dauerbetrieb oder Prozesswärme thermische Ausdehnungen berücksichtigt werden müssen. Werkstattleiter nutzen das Bauteil sowohl für geplante Revisionen als auch für den raschen Austausch im Reparaturfall.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Dieses Spiel gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb oder Verengungen durch feste Passungen aus, sodass die Wälzkörper leichtgängig abrollen. Das Nachsetzzeichen Z steht für eine einseitige, berührungslose Blechabdeckung. Diese Scheibe schirmt die Laufbahn auf einer Seite gegen grobe Schmutzpartikel ab, während die offene Gegenseite bei Bedarf eine gezielte Schmierung über den Gehäuseraum ermöglicht.
Die Hauptabmessungen betragen 75 mm Innendurchmesser (Bohrung), 130 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite. Das Lager besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut. Dank dieser genormten Dimensionen lässt sich das Bauteil direkt in passende Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze montieren.
Der Zusatz C3 signalisiert eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Standardausführung. Dieses zusätzliche Spiel ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen zu einer radialen Verengung führen. Die Kugeln behalten dadurch ihren erforderlichen Freilauf ohne vorzeitige Verspannung.
Die Kennzeichnung Z beschreibt eine berührungslose Abdeckung aus profiliertem Blech, die groben Schmutz abweist, ohne zusätzliche Reibung oder Erwärmung zu verursachen. Berührende Dichtlippen aus Elastomer (wie RS) bieten zwar einen stärkeren Schutz gegen Feuchtigkeit, begrenzen jedoch konstruktionsbedingt die Drehzahl und erzeugen ein höheres Reibmoment als die metallische Z-Scheibe.
Innenring, Außenring und Kugeln sind aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Formstabilität unter Belastung aus. Zur präzisen Führung der rollenden Elemente dient ein leichter Stahlblechkäfig, der die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand hält.
Das Bauteil entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Genauigkeitsstufe erfüllt die gängigen Qualitätsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau, ohne dass kostenintensive Sonderpassungen für Lagersitz oder Welle erforderlich werden.
Die einseitige Z-Abdeckung schützt die Wälzkörper zur Außenseite hin vor groben Verunreinigungen. Gleichzeitig bleibt die offene Seite zugänglich für Schmierstoffe aus dem Gehäuseinneren, beispielsweise bei einer Schmieröl- oder Fettversorgung über das Maschinensystem. Diese Kombination vereint Teilschutz mit flexibler Nachschmiermöglichkeit.
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