NACHI
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Das einreihige Rillenkugellager 63/28 JC3 von NACHI mit 28x68x18 mm und erhöhter C3-Lagerluft eignet sich für anspruchsvolle Radialbelastungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 63/28 JC3 von NACHI ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Mit einer Bohrung von 28 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm und einer Breite von 18 mm nimmt dieses Wälzlager vorwiegend radiale Kräfte sowie moderate axiale Führungskräfte auf. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt die Konstruktion eine freie Schmiermittelzirkulation im Gehäuse. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und der Ausrüstung mit einem Stahlblechkäfig erfüllt das Modell anspruchsvolle Industrieanforderungen in der Antriebstechnik.
Das Wälzlager kommt vorwiegend in geschlossenen Lagerungen mit überwiegender Radiallast und thermischer Beanspruchung zum Einsatz. Die offene Bauform setzt eine öl- oder fettgeschmierte Umgebung mit bauseitiger Gehäuseabdichtung voraus. Durch den weiten Temperaturbereich von -40 bis +120 Grad bleibt das Bauteil auch bei wechselnden thermischen Umgebungsbedingungen betriebsbereit.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +120 Grad sowie feste Passungssitze auf Welle und Gehäuse aus, ohne dass die Wälzkörper klemmen. Konstrukteure und Instandhalter wählen diese Variante gezielt, um Reibung bei Erwärmung gering zu halten und einen ruhigen Lauf zu unterstützen.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 28 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm sowie eine Breite von 18 mm. Die Abmessungen basieren auf genormten metrischen Werten für den industriellen Einsatz. Konstrukteure stimmen Wellensitz und Gehäusebohrung auf diese Maße ab, um eine exakte Führung der Lagerringe zu ermöglichen.
Die Bezeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Das bedeutet, dass der Innen- und Außenring im unmontierten Zustand ein größeres Spiel zueinander aufweisen. Diese Eigenschaft wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, wenn sich Welle und Lagerringe im Betrieb durch Wärme bis +120 Grad ausdehnen.
Ein offenes Lager besitzt werkseitig keine Dicht- oder Deckscheiben an den Stirnseiten. Das Schmiermittel aus dem umgebenden Maschinengehäuse kann so ungehindert zu den Wälzkörpern und dem Stahlblechkäfig zirkulieren. Für den Einsatz ist eine externe Abdichtung des Gehäuses erforderlich, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -40 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt. Die Einhaltung dieses Bereichs trägt dazu bei, dass Materialeigenschaften und Formstabilität während der gesamten Nutzungsdauer stabil bleiben.
Dieses Rillenkugellager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN, die mit der Klassifizierung ABEC 1 vergleichbar ist. Diese Genauigkeitsstufe definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen der Lagerringe. Sie deckt die Anforderungen herkömmlicher Industrieanwendungen im Getriebe- und Maschinenbau ab.
Der Käfig aus Stahlblech führt die einreihig angeordneten Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das Material zeichnet sich durch geringes Gewicht und Unempfindlichkeit gegenüber stoßartigen Belastungen aus. Zudem erlaubt der Käfig eine gute Durchströmung mit flüssigen Schmierstoffen im Inneren des Lagers.
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