ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 6207 -C3 von ZEN bietet mit 35 mm Bohrung und vergrößerter Lagerluft definierten Spielraum bei thermischen Dehnungen.
Das Rillenkugellager 6207 -C3 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Die Ausführung von ZEN besitzt offene Flanken ohne Dichtscheiben und führt die Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig. Durch die tiefe Laufrillengeometrie nimmt diese Bauform vorrangig radiale Kräfte auf, stützt jedoch auch axiale Belastungen in beiden Richtungen ab. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen und Lagerstellen mit 35-mm-Welle, bei denen betriebsbedingt Wärme entsteht oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse gewählt werden. Da das Lager offen ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel des umgebenden Systems ungehindert an Laufbahnen und Kugeln. Die Konstruktion ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Diese zusätzliche Luftreserve gleicht Maßveränderungen aus, wenn sich der Innenring durch Erwärmung ausdehnt oder stramme Einbaupassungen das Radialspiel verengen. Da werkseitig keine Dichtringe verbaut sind, ist eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich. Die Schmierung erfolgt über das bauseitige Ölbad oder eine passende Fettfüllung bei der Montage.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 17 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen eignen sich für Wellen mit 35 mm Durchmesser in einreihigen Radial-Wälzlagerungen.
Das Kurzzeichen C3 steht für ein vergrößertes radiales Lagerspiel im Ausgangszustand. Es verhindert, dass die Wälzkörper verklemmen, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen die Laufbahnen verengen. Dies unterstützt einen leichten Lauf unter anspruchsvollen thermischen Bedingungen.
Offene Wälzlager verfügen über keine integrierte Fettfüllung und keine Dichtscheiben. Sie werden direkt über den Schmierkreislauf der Maschine mit Öl versorgt oder erhalten vor der Inbetriebnahme eine anwendungsspezifische Fettpackung. Eine externe Gehäusedichtung schützt die Laufbahnen vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Das Wälzlager behält innerhalb dieser Spanne seine Maßstabilität. Der gewählte Schmierstoff muss ebenfalls für das entsprechende Temperaturfenster der Arbeitsumgebung ausgelegt sein.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig auf Abstand und sorgt für eine harmonische Lastverteilung. Die Konstruktion ist leicht, widerstandsfähig gegen Stoßbelastungen und harmoniert mit gängigen mineralischen Schmierölen und Fetten innerhalb des freigegebenen Temperaturfensters.
Die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) definiert die Standard-Genauigkeit für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Sie deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus sowie der Antriebstechnik ab und bildet die Basis für normale Wellen- und Gehäusesitze.
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