6317 -Z-C3 Rillenkugellager von FAG
6317 -Z-C3 Rillenkugellager von FAG

FAG

Rillenkugellager FAG 6317 -Z-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
85 mm
Außendurchmesser
180 mm
Breite
41 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
einseitige Abdeckung
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Gewicht
4,17 kg
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Rillenkugellager FAG 6317 -Z-C3
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Rillenkugellager FAG 6317 -Z-C3

Das FAG Rillenkugellager 6317 -Z-C3 bietet mit 85 mm Bohrung, einseitiger Z-Deckscheibe und vergrößertem Lagerspiel eine robuste Lösung für rotierende Wellen.

Das Rillenkugellager 6317 -Z-C3 von FAG ist ein einreihiges Radialkugellager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Gefertigt aus bewährtem 100Cr6-Wälzlagerstahl nimmt die Konstruktion sowohl hohe Radialkräfte als auch moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm in den geschliffenen Laufrillen. Die offene Rückseite ermöglicht eine direkte Nachschmierung aus dem Innenraum, während die Blechabdeckung die andere Seite vor Fremdkörpern abschirmt.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6317 -Z-C3 im industriellen Betrieb?

Diese Baugröße eignet sich vor allem für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen. Da der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, fügt sich das Wälzlager zylindrisch in glatte Gehäusebohrungen ein. Die Kombination aus einseitigem Schutz und freiem Schmierstoffzugang bewährt sich vor allem in geschlossenen Gehäusen, bei denen Schmieröl von innen an die Laufbahnen gelangt, Schmutzeintrag von außen jedoch abgewiesen wird.

Welche Vorteile bieten die C3-Lagerluft und die Z-Deckscheibe?

Die werkseitige Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber dem Normalwert vergrößerte radiale Lagerluft. Dieses zusätzliche Radialspiel dient dazu, thermische Ausdehnungen bei erhöhten Betriebstemperaturen auszugleichen und das Risiko eines Verklemmens der Wälzkörper bei festen Passungen auf der 85-mm-Welle zu minimieren. Die berührungsfreie Z-Blechabdeckung erzeugt dabei kein zusätzliches Reibungsmoment. Dadurch behält das System seine Leichtgängigkeit, ohne nennenswerte Verlustleistung oder zusätzliche Wärmeentwicklung im Dauerlauf zu erzeugen.

Welche Abmessungen weist das Rillenkugellager 6317 -Z-C3 auf?

Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Baubreite von 41 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt weder über einen Bund noch über eine Ringnut für Sicherungsringe.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen Z bei diesem Lager?

Das Nachsetzzeichen Z kennzeichnet eine einseitig angebrachte Deckscheibe aus profiliertem Stahlblech. Diese Scheibe schützt das Innere des Lagers vor groben Schmutzpartikeln, während die gegenüberliegende Seite offen bleibt. Weil die Blechscheibe berührungslos am Innenring vorbeiläuft, entsteht keine zusätzliche Reibung.

Warum ist die Lagerluft C3 beim Modell 6317 relevant?

Die Angabe C3 beschreibt eine vergrößerte radiale Lagerluft im Auslieferungszustand. Wenn Wellen und Gehäuse mit festen Übergangs- oder Presspassungen montiert werden, verengt sich das Lagerspiel. C3 dient dazu, dass auch nach dem Einpressen sowie bei betriebsbedingter Erwärmung ausreichend Spielraum für den freien Wälzkörperlauf erhalten bleibt.

Aus welchem Werkstoff besteht das Rillenkugellager 6317 -Z-C3?

Sowohl die massiven Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Der eingebaute Käfig zur Führung der Kugeln ist aus gepresstem Stahlblech gefertigt, was dem Bauteil eine hohe mechanische Stabilität verleiht.

Welche Toleranzklasse erfüllt dieses FAG Wälzlager?

Das Wälzlager entspricht der Normaltoleranzklasse P0 beziehungsweise PN, die im internationalen Sprachgebrauch auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Fertigungsgenauigkeit deckt die gängigen Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus an Maßhaltigkeit und Rundlauf vollständig ab.

Wie wird das Lager 6317 -Z-C3 im Betrieb geschmiert?

Da das Lager einseitig offen ausgeführt ist, kann die Schmierstoffversorgung über ein vorhandenes Ölbad, eine Ölumlaufschmierung oder gezielte Fettnachschmierung im Gehäuse erfolgen. Die geschlossene Z-Seite hält größere Verunreinigungen von den Laufbahnen fern, ohne den Schmiermittelfluss von der Gegenseite zu behindern.

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