SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 61922 MA/C3 von SKF bietet mit 110x150x20 mm und außenbordgeführtem Messingkäfig eine stabile Führung bei anspruchsvollen thermischen Bedingungen.
Das einreihige Rillenkugellager 61922 MA/C3 nimmt radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, verbindet diese Ausführung eine kompakte Bauform mit einer 110 mm Bohrung bei einer Querschnittsbreite von 20 mm und 150 mm Außendurchmesser. Die offene Bauart ohne integrierte Dichtungen ermöglicht eine direkte Schmiermittelzufuhr über die Gehäusekonstruktion. Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) ausgeführt.
Diese Bauform kommt vor allem zum Einsatz, wenn bei großem Wellendurchmesser ein schlanker radialer Bauraum gefordert ist. Geeignete Einsatzbereiche umfassen Wellenlagerungen mit geringer radialer Bauhöhe sowie Systeme mit externer Schmiermittelversorgung. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad bleibt das Wälzlager auch bei erhöhter Betriebswärme funktionsfähig. Da das Bauteil offen ausgeführt ist, muss die Lagerstelle durch externe Gehäusedichtungen vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden.
Das Nachsetzzeichen MA kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der am Außenring geführt wird. Diese Außenbordführung stabilisiert die Wälzkörperführung bei dynamischen Drehbewegungen. Das Kennzeichen C3 steht für eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft im Ausgangszustand. Treten feste Passungen an Welle oder Gehäuse auf oder entstehen Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außenring, gleicht dieser vergrößerte Spielraum thermische Ausdehnungen aus. So lässt sich einem Klemmen der Wälzkörper vorbeugen.
Die Hauptabmessungen betragen 110 mm Bohrungsdurchmesser, 150 mm Außendurchmesser und 20 mm Baubreite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Die Lagerluftklasse C3 weist ein größeres Radialspiel auf als die Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum beugt Verspannungen vor, wenn sich die Welle im Betrieb stärker erwärmt als das Gehäuse oder Passungen den Innenring aufweiten.
Die Kennzeichnung MA verweist auf einen massiven Messingkäfig mit Außenringführung. Durch die Führung auf den Bordflächen des Außenrings wird der Käfiglauf bei Schwingungen sowie Beschleunigungen stabilisiert.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad. Maßgeblich hierfür ist die Werkstoffkombination aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und dem Messingkäfig in Verbindung mit einem geeigneten Schmierstoff.
Als offenes Lager verfügt diese Ausführung über keine Dicht- oder Deckscheiben. Zum Schutz vor Umwelteinflüssen und zum Halten des Schmierstoffs ist daher eine Abdichtung über das Maschinengehäuse erforderlich.
Die Fertigung erfolgt nach der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN, was im internationalen Vergleich der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des Maschinenbaus ab.
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