SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,27 € | 43,09 € |
| 30 | 4,54 € | 40,82 € |
Das Rillenkugellager 6013 NR/C3 von SKF bietet mit 65x100x18 mm, Ringnut und Sprengring eine platzsparende axiale Fixierung im Gehäuse.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6013 NR/C3 der Explorer-Leistungsklasse nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Der Außenring verfügt über eine Ringnut samt Sprengring, wodurch das Lager axial direkt im Gehäuse gesichert werden kann. Das Bauteil besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und führt die Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig. Als offene Ausführung eignet es sich für Schmiersysteme im Maschinen- und Getriebebau.
Konstrukteure setzen das Rillenkugellager 6013 NR/C3 bevorzugt dort ein, wo der axiale Bauraum im Gehäuse begrenzt ist. Durch den integrierten Sprengring entfallen separate Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungsdeckel, was die Gehäusebohrung vereinfacht. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industriegetrieben, Pumpenaggregaten und elektrischen Maschinen, bei denen Öl- oder Fettumlaufschmierung von außen erfolgt. Das offene Lager erlaubt einen ungehinderten Schmierstoffaustausch bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Kombination aus Sprengring und vergrößerter Lagerluft erleichtert die konstruktive Auslegung anspruchsvoller Wellenlagerungen. Die erhöhte Lagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Zudem kompensiert sie die radiale Einengung bei festen Passungen auf der 65-mm-Welle. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 weist das Lager eine engere Laufgenauigkeit auf als Standardlager, was dazu beiträgt, Vibrationen im Antriebsstrang zu reduzieren.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 18 mm auf. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen.
Das Kurzzeichen NR kennzeichnet eine Ringnut im Außenring zusammen mit dem passenden Sprengring. Dieser Sprengring ragt über den Außendurchmesser hinaus und dient der formschlüssigen axialen Festlegung des Lagers im Gehäuse, ohne dass aufwendige Gehäuseschultern erforderlich sind.
Die Lagerluftklasse C3 bedeutet, dass das Radialspiel im unmontierten Zustand größer ist als bei der Normalausführung. Das wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn sich Welle und Lagerringe durch Erwärmung ausdehnen oder durch feste Passungssitze radial verengt werden.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieses Temperaturbereichs ihre Festigkeit.
Da das Lager als offene Variante ausgeführt ist und keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben besitzt, muss die Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen, beispielsweise durch Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen.
Die Einstufung in Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 definiert eine höhere Maß-, Form- und Laufgenauigkeit gegenüber Standardlagern der Normalklasse. Das begünstigt einen ruhigen Lauf bei gleichmäßiger Lastverteilung über die gesamte Kugelreihe.
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