SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,53 € | 48,14 € |
| 30 | 5,06 € | 45,61 € |
Das offene Rillenkugellager 61812 von SKF bietet mit 60x78x10 mm eine platzsparende Lagerung für kompakte Bauräume und normale Drehzahlen.
Das Rillenkugellager 61812 ist ein einreihiges Wälzlager der besonders schmalen Baureihe für Wellendurchmesser von 60 mm. Durch den geringen Querschnitt mit einem Außendurchmesser von 78 mm und einer Breite von lediglich 10 mm ermöglicht diese Bauform schlanke Konstruktionen bei gleichzeitig hoher Steifigkeit. Die Ausführung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt vorwiegend Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte auf. Entwickler und Instandhalter nutzen diesen Lagertyp, wenn Bauraum und Gewicht im Gehäuse begrenzt sind.
Der Einsatz empfiehlt sich vor allem an Wellen mit 60 mm Durchmesser, wenn das Gehäuse nur geringen radialen Bauraum bietet. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Antriebseinheiten sowie in Führungen oder Vorrichtungen. Da die Konstruktion ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, lässt sich das Bauteil direkt in geschlossene Gehäuse mit vorhandenem Schmierkreislauf integrieren.
Die Ausführung verfügt über normale Radiallagerluft und eine Wälzkörperführung durch einen Stahlblechkäfig. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 sichert definierte Vorgaben an Maßhaltigkeit und Rundlauf. Weil die Wälzkörper unbedeckt bleiben, erfordert die Baugruppe eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzeintrag. Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Vor der Inbetriebnahme sind saubere Lagersitze und eine auf diesen Temperaturbereich abgestimmte Schmierstoffversorgung erforderlich.
Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 78 mm und einer Breite von 10 mm zählt diese Ausführung zu den Dünnringlagern. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den direkten Einbau in glatte Gehäusebohrungen erleichtert.
Ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben läuft das Lager reibungsarm, da keine berührenden Dichtlippen bremsen. Um Verschleiß durch Fremdpartikel zu vermeiden, muss die umgebende Konstruktion mit externen Dichtungen wie Wellendichtringen geschützt werden. Zudem ist vor der Inbetriebnahme eine fachgerechte Erstschmierung mit geeignetem Öl oder Schmierfett erforderlich.
Zwischen Innen- und Außenring führt der Stahlblechkäfig die Kugeln aus Wälzlagerstahl auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das Bauteil zeichnet sich durch geringe Masse sowie Temperaturbeständigkeit im Bereich von -20 bis +120 Grad aus. Gegenüber Massivkäfigen beansprucht die Blechausführung wenig Freiraum, sodass ausreichend Schmierstoffvolumen verbleibt.
Das standardmäßige Radialspiel zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern ist für konventionelle Passungen und normale Betriebstemperaturen ausgelegt. Treten im Betrieb keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen den Ringen auf, unterstützt das Normalspiel einen ruhigen Lauf sowie eine gleichmäßige Kraftverteilung im Lager.
Gefertigt wird das Lager nach Toleranzklasse P0 (PN), was der US-Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Vorgabe definiert die zulässigen Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf. Sie deckt den Standardbedarf für industrielle Anwendungen mit üblichen Anforderungen an Genauigkeit und Passungssitze ab.
Der spezifizierte Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Sowohl die Ringe und Kugeln aus Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem Temperaturfenster ihre Formstabilität. Für einen zuverlässigen Betrieb muss das gewählte Schmiermittel, ob Fett oder Schmieröl, für die im Betrieb vorherrschende Temperatur ausgelegt sein.
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